• Samstag, 23. Juni 2018

HypoVereinsbank Girokonto: Erfahrungen & Test

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Mittlerweile hat fast jedes Kreditinstitut, welches in Deutschland seine Dienste anbietet, auch ein Girokonto im Angebot, welches kostenlos genutzt werden kann. Häufig handelt es sich dabei um das Basisangebot einer Bank, mit dem neuen Kunden gewonnen werden sollen. Auch die HypoVereinsbank möchte hier nicht länger abseitsstehen, und bietet ihren Kunden mit dem Girokonto Klassik ein Produkt an, welches unter bestimmten Bedingungen auch langfristig kostenlos geführt werden kann.

Vorteile und Nachteile

  • Kostenlose Kontoführung ab einem durchschnittlichem Kontoguthaben von 1.500 Euro
  • Aktiver und automatischer Kontowechselservice
  • MasterCard ab einem Kreditkartenumsatz von 6.000 Euro kostenlos
  • Bezahlung im Internet mit dem paydirect Verfahren
  • Betreuung in der Filiale möglich
  • Terminals in den Filialen können kostenlos für Bankgeschäfte genutzt werden
  • Einfache Legitimation von zu Hause per VideoIdent
  • Dispokredit bei vorliegenden Modell praktisch nicht nutzbar
  • Bei durchschnittlichem Guthaben unter 1.500 Euro liegt die Gebühr je Quartal bei 5,90 Euro
  • Ausstellung der girocard kostet einmalig fünf Euro

Da es sich bei der HypoVereinsbank um eine klassische Filialbank und eben nicht um eine Direktbank handelt, können die Kunden des Institutes grundsätzlich auch auf einen umfangreichen Filialservice zugreifen. Unabhängig davon kann das Girokonto Klassik aber auch als reines Online Konto geführt werden. Wer dies anstrebt, kann aber auch auf ein zweites, auf das Online Banking zugeschnittenes Kontomodell zugreifen, auf welches wir später noch einmal eingehen werden.

Rein technisch stehen Ihnen als Bankkunden mit dem Girokonto Klassik sehr viele Möglichkeiten offen, Ihre Bankgeschäfte effizient abzuwickeln. Das sagt aber noch nichts über die tatsächliche Alltagsfähigkeit eines Kontos aus. Oft zeigt es sich erst nach einigen Monaten oder gar Jahren, ob das Konto die Erwartungen erfüllen kann, die mit der ursprünglichen Produktbeschreibung geweckt wurden. Da es sich bei der Wahl des passenden Kontos zumeist um eine Entscheidung handelt, die für Sie als Kontoinhaber über mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte von Bedeutung sein wird, ist ein gründlicher Entscheidungsprozess durchaus angemessen. Eine Entscheidungshilfe möchten wir mit unseren Test liefern. Dabei haben wir nicht nur die Konditionen sowie den zu erwartenden Service in den Blick genommen, sondern auch den Aspekt Sicherheit und Seriosität. Abzocke und Betrug sollten bei der Wahl des passenden Kontos von vornherein ausgeschlossen werden können. Alle Ergebnisse unseres Tests haben wir in unserem ausführlichen Bericht in den folgenden Abschnitten für Sie zusammengestellt.

Kostenloses Girokonto bei der HypoVereinsbank

In Zeiten extrem niedriger Zinsen ist es auch für Banken schwierig geworden, allein mit Girokonten Geld zu verdienen. Ein kostenloses Girokonto wurde vor diesem Hintergrund immer wieder einmal als Auslaufmodell bezeichnet. Eine Zeit lang schien es dabei so, dass die Vorzüge eines kostenlosen Girokontos nur durch den völligen Verzicht auf Serviceleistungen erworben werden können. Doch das Geschäftsmodell der Direktbanken hat deutlich gezeigt, dass sich kostenlose Kontoführung und ein moderates Maß an Serviceleistungen und Beratung nicht vollständig ausschließen müssen. Vor diesem Hintergrund hat in den letzten Jahren eine schleichende Abwanderung vieler Kunden der klassischen Filialbanken hin zu den Direktbanken stattgefunden. Um diesem Trend zu begegnen, sind nun auch einige Filialbanken dazu übergegangen, ihren Kunden ein Girokonto zur Verfügung zu stellen, bei dem dauerhaft keine Gebühren gezahlt werden müssen.

Meist ist ein solches Produkt aber mit verschiedenen Bedingungen und Voraussetzungen verknüpft. Zunächst muss ein monatlicher Zahlungseingang in einer bestimmten Höhe zu verzeichnen sein. Ziel der Banken ist es dabei auch, vor allen Kunden anzulocken, die über ein regelmäßiges Gehalt verfügen, so dass eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, diesen im Laufe der Zeit weitere Produkte verkaufen zu können. Für die Kunden hat dies den Vorteil, dass sie mittlerweile aus einer großen Anzahl unterschiedlicher kostenloser Kontenmodelle wählen können. Dabei sollten Sie aber durchaus auf die Details achten, damit sich die Erwartung einer dauerhaft kostenlosen Kontoführung auch langfristig erfüllt.

Auch die HypoVereinsbank bietet mit dem Girokonto Klassik ein solches kostenloses Girokonto an. Die Kontoführung ist hier aber nicht, wie bei vielen anderen Banken an einen stimmten monatlichen Geldeingang gebunden, sondern an einen durchschnittlichen Kontostand in Höhe von 1.500 Euro geknüpft. Bevor wir nun darauf eingehen, was dieses im tag-täglichen Umgang mit diesem Konto bedeutet, haben wir zunächst alle wichtigen Fakten auf einen Blick zusammengestellt.

Hier zunächst alle wichtigen Fakten für Sie im Überblick:

  • Die HypoVereinsbank ist die deutsche Tochter der italienischen UniCredit AG, und damit Teil eines großen und international aufgestellten Finanzinstituts
  • Es handelt sich um eine Universalbank mit einem umfangreichen Angebot rund um Bank- und Finanzdienstleistungen
  • Kostenlose Kontoführung gibt es bei einem durchschnittlichen Kontoguthaben ab 1.500 Euro
  • Bei einem durchschnittlichen Guthaben von weniger als 1.500 Euro werden 5,90 Euro je Quartal berechnet
  • Die HypoVereinsbank ist Mitglied der Cash Group, so dass ca. 9.000 kostenlos nutzbare Geldautomaten zur Verfügung stehen
  • Es wird ein umfangreicher und automatischer Wechselservice angeboten
  • Ein Dispokredit kann separat beantragt werden, die Zinsen betragen 10,98 Prozent
  • Legitimation ist auch mit VideoIdent vom eigenen Rechner oder auch mit dem mobilen Endgerät möglich

Das Konto eignet sich für unterschiedliche Kundengruppen

Das wichtigste Kriterium, an dem sich bei vielen kostenlosen Kontomodellen entscheidet, ob das Konto für eine bestimmte Person in Frage kommt oder nicht, ist die Höhe des regelmäßigen Einkommens. Die HypoVereinsbank geht mit ihrem Girokonto Klassik einen anderen Weg und stellt für die kostenlose Nutzung dieses Kontos lediglich die Bedingung, dass sich durchschnittlich ein Guthaben von 1.500 Euro auf dem Konto befinden muss. Fällt das Guthaben auf dem Konto für längere Zeit unter den Betrag von 1.500 Euro, wird eine Gebühr von 5,90 Euro je Quartal berechnet.

Dabei handelt es sich nach unserer Erfahrung um ein durchaus faires Vorgehen, durch das der potentielle Kundenkreis für dieses Konto enorm erweitert wird. Denn neben normalen Gehaltsempfängern können auf diese Weise prinzipiell auch Personengruppen dieses Konto kostenlos nutzen, die ohne ein regelmäßiges Einkommen keine kontinuierlichen Zahlungseingänge garantieren können. Insbesondere für Freiberufler und Selbstständige wird dieses Konto damit als privates Girokonto sehr interessant. Kommen sie doch bei anderen Modellen, die einen regelmäßigen Geldeingang in bestimmter Höhe zur Voraussetzung machen, unter Umstehenden immer wieder in Situationen, in denen Sie diese Bedingungen nicht erfüllen können. Bei der HypoVereinsbank müssen sich Selbstständige oder Freiberufler bei schwankendem Einkommen keine Gedanken darüber machen, solange das durchschnittliche Guthaben sichergestellt werden kann.

Auch für andere Kundengruppen ohne regelmäßiges Einkommen wie Wehrdienstleistende, Künstler sowie nicht berufstätige Mütter oder Väter ist dieses Kontomodell damit durchaus geeignet. Allerdings sollte sichergestellt werden können, dass die Summe von 1.500 Euro auch langfristig zur Verfügung steht. Denn sollte dieses Vorhaben zur Hängepartie werden, ist das Konto mit einem Preis von 5,90 je Quartal sicher kein Schnäppchen mehr.

Nicht geeignet ist dieses Konto darüber hinaus für die geschäftliche Nutzung durch Freiberufler und oder Selbstständige. Die HypoVereinsbank weist extra darauf hin, dass das Girokonto Klassik ausschließlich der privaten Kontoführung vorbehalten ist. Für die geschäftliche Nutzung stehen jedoch ebenfalls interessante Angebote zur Verfügung. Hierauf werden wir in einem der nachfolgenden Abschnitte noch einmal gesondert eingehen.

Verschiedenen Zusatzangebote verfügbar

Das Girokonto Klassik der HypoVereinsbank kann gewissermaßen als Basisprodukt angesehen werden, über welches die Kunden dann verschiedene Zusatzprodukte in Anspruch nehmen können. Doch auch für sich allein betrachtet, handelt es sich bei diesen Kontomodell um ein vollwertiges Produkt, mit dem alle üblichen Bankgeschäfte zuverlässig und kostenlos erledigt werden können.

Als Zusatzleistung wird dabei allerdings auch die girocard betrachtet, die für kostenlose Abhebungen notwendig ist. Für die Ausstellung dieser Karte wird von der HypoVereinsbank einmalig der Betrag von fünf Euro verlangt. Um eine weitere Zusatzleistung handelt es sich bei der MasterCard Kreditkarte, sowie bei dem Dispokredit. Beide Produkte gehören nicht zur eigentlichen Grundausstattung des Girokontos Klassik. Die MasterCard kann dabei ab einem jährlichen Umsatzvolumen von 6.000 Euro sogar kostenlos genutzt werden. Beim Dispo Kredit ist die Nutzung auf Grund der Guthabenregelungen nicht zu empfehlen, auch wenn dieser grundsätlich auch bei diesem Konto beantragt werden kann.

Im Leistungsumfang des Girokonto Klassik enthalten ist außerdem die Möglichkeit, am Online-Bezahlsystem paydirekt, einer mit paypal vergleichbaren Variante, teilzunehmen. Darüber hinaus haben Sie als Kontoinhaber die Möglichkeit, auf einen persönlichen Finanzmanager zurückzugreifen. Dabei handelt es sich um eine Art digitales Haushaltsbuch, mit dem Sie in die Lage versetzt werden, alle über das Konto getätigten Ausgaben bestimmten Kostenarten zuzuweisen, um so einen besseren Überblick über die persönliche Ausgabenstruktur zu gewinnen. Wie Sie dieses Kontomodell bei der HypoVereinsbank unkompliziert eröffnen können und was es dabei zu beachten gibt, möchten wir im folgenden Abschnitt ausführlich betrachten.

Kontoeröffnung: In wenigen Schritten möglich

Jeder, der schon einmal ein Bankkonto eröffnet hat, wird bestätigen können, dass sich der damit verbundene Aufwand eigentlich in Grenzen hält. Dies liegt vor allem daran, dass die Banken bestrebt sind, es ihren Kunden diesbezüglich so einfach wie möglich zu machen. Besonders effizient lässt sich die R Öffnung eines Kontos online abwickeln. Der eigentliche Anmeldungsprozess dauert in der Regel nicht länger als zehn Minuten. Bis auf den Gang zum Briefkasten, um die Unterlagen zu verschicken, kann der Anmeldungsvorgang bei der HypoVereinsbank komplett vom Rechner aus abgewickelt werden. Wie Sie für eine Kontoeröffnung bei der HypoVereinsbank im Einzelnen vorgehen, möchten wir Ihnen in der nun folgenden Anleitung zeigen.

Schritt für Schritt: So funktioniert die Anmeldung des HypoVereinsbank Girokontos

  1. Rufen Sie die Startseite der HypoVereinsbank im Internet auf
  2. Über die Kopfmenüs Privatkunden und Girokonten gelangen Sie zur Auswahl der Kontenmodelle
  3. Dort wählen Sie das Kontomodell Girokonto Klassik
  4. Als Neukunde starten Sie den Anmeldungsprozess mit Klick auf die rote Schaltfläche Neukunde
  5. Füllen Sie das Anmeldeformular vollständig aus, welches sich nun öffnet
  6. Drucken Sie den vollständig ausgefüllten Antrag aus
  7. Legitimieren Sie sich per VideoIdent oder alternativ durch das Postident Verfahren
  8. Schicken Sie die Unterlagen mit der Post an die HypoVereinsbank
  9. Nach dem das Konto durch die HypoVereinsbank eingerichtet wurde, erhalten Sie alle erforderlichen Unterlagen ebenfalls auf dem Postweg
  10. Das Konto kann nun vollständig genutzt werden

Dass die Banken den Anmeldungsprozess über das Internet so einfach wie möglich gestalten, hat natürlich auch damit zu tun, dass der Personalaufwand in der Filiale so gering wie möglich gehalten werden soll. Während jedoch bei Direktbanken diese Möglichkeit mangels Filialen gar nicht besteht, haben Kunden der HypoVereinsbank grundsätzlich die Möglichkeit, das neue Konto auch direkt in einer Filiale zu eröffnen.

Da das Girokonto Klassik grundsätzlich kostenlos geführt werden kann, ohne dass ein regelmäßiges Gehalt auf diesem Konto eingeht, reicht es zunächst, wenn der neue Kunde den erforderlichen Betrag von 1.500 Euro auf das Konto überweist.

Wurde das Konto aber eröffnet, um von einem anderen Konto hierher zu wechseln, sollte auch mit der Umstellung aller Zahlungsvorgänge nicht lange gewartet werden. Zumindest wenn der Wechsel aus dem Grund erfolgt ist, Gebühren zu sparen, ist es neben der Eröffnung des neuen Kontos auch notwendig, das alte Konto so schnell wie möglich zu kündigen. Bevor das alte Konto ausgelöst werden kann, sollten alle Daueraufträge umgestellt, sowie alle Zahlungspartner rechtsverbindlich informiert werden. Genau dieser Vorgang dürfte ein wichtiger Grund dafür sein, dass viele Bankkunden den Kontowechsel trotz hoher Gebühren immer wieder aufschieben.

Mittlerweile gibt es aber Dienstleister, die sich auf die Abwicklungen aller Formalitäten im Zuge eines Kontowechsels spezialisiert haben, und den Kunden einen Großteil der damit verbundenen Arbeit abnehmen. Besonders vorteilhaft für den Kunden ist natürlich, wenn dieser Service, wie bei der HypoVereinsbank, komplett kostenlos angeboten wird.

Der Service, der durch die Partnerfirma FinReach übernommen wird, kann dabei über den Online Account aktiviert werden. Voraussetzung ist allerdings, dass das alte Konto ebenfalls online geführt wurde. Unter Angabe der Zugangsdaten wird der entsprechende Prozess in Gang gesetzt. Zunächst werden alle Zahlungspartner des alten Kontos zusammengestellt. Nachdem die Angaben durch den Kontoinhaber bestätigt wurden, werden alle ausgewählten Zahlungspartner rechtsverbindlich über die neue Kontoverbindung informiert. Ist dieser Prozess abgeschlossen, kann das alte Konto gekündigt werden, ohne dass Folgekosten wegen Fehlbuchungen oder Suchaufträgen befürchtet werden müssen.

Prämie für Neukunden

Im Kampf um neue Kunden wird sie von vielen Banken immer wieder eingesetzt: Die Prämie für Neukunden. Dabei wird den potentiellen Bankkunden in Aussicht gestellt, dass sie sich allein mit dem Wechsel zu einer neuen Bank, ein Guthaben von 100 Euro und mehr sichern können. Bei genauerem Hinsehen entpuppen sich diese Ankündigungen dann nicht selten als weniger substanzhaltig, als es auf den ersten Blick aussah. Bonuszahlungen von 100 Euro und mehr werden dann in einigen Fällen in Form von Gutscheinen ausgereicht, bei deren Einlösung dann zwischen einer beschränkten Auswahl von Sachprämien gewählt werden kann. Zudem dürfte es wohl kaum ein Prämienangebot geben, bei dem der Bonus nicht an bestimmte Bedingungen gebunden wäre. Insbesondere sind Prämienzahlungen in aller Regel an den regelmäßigen Eingang eines Gehaltes geknüpft.

Damit wollen wir nicht sagen, dass Prämienprogramme und Bonusangebote grundsätzlich schlecht sind. Unsere Erfahrungen haben aber gezeigt, dass es notwendig ist, Prämienangebote genau zu prüfen, um festzustellen, was sich tatsächlich dahinter verbirgt und ob man selber überhaupt dafür in Frage kommt.

Vor diesem Hintergrund raten wir auch davon ab, sich bei der Auswahl eines Girokontos vor allem von möglichen Prämienzahlungen leiten zulassen. Besser ist es nach unserer Erfahrung, die Konditionen direkt zu vergleichen und eine mögliche Prämie lediglich als das zu berücksichtigen was sie eigentlich sein sollte: Ein zusätzlicher Nutzen, der den letzten Ausschlag bei der Entscheidung geben kann.

Dass es bei der HypoVereinsbank keinen Bonus gibt, sehen wir daher auch nicht als klaren Nachteil. Entscheidender ist dagegen, sicher gehen zu können, dass das Konto auch langfristig kostenlos geführt werden kann und so wenig Gebühren wie möglich verursacht werden. Und auch ein guter Kundenservice kann sich langfristig stärker auf die Kundenzufriedenheit auswirken, als ein einmaliger Bonus. Hierauf möchten wir im nun folgenden Abschnitt eingehen.

Kundenservice und Serviceleistungen

Der Wandel, bei dem sich die Aktivitäten der Banken vom Filialgeschäft hin zu online basierten Angeboten verlagert, ist seit mehreren Jahren in vollem Gange. Mittlerweile ist es nichts Besonderes mehr, Kunde bei einer Bank zu sein, die nicht über eine einzige Filiale für die Kundenbetreuung verfügt. Vorteil dieser Direktbanken ist natürlich eine extrem günstige Kostenstruktur, die in Form eines Verzichts auf Gebühren direkt an die Kunden weitergeben wird. Doch nicht allen Kunden reicht es aus, in Bezug auf den Kontakt mit der Bank ausschließlich auf das Internet angewiesen zu sein. Und auch einer Kontoführung, die allein über das Internet gesteuert werden kann, behagt längst nicht allen Bankkunden. Angebote, bei denen trotz dauerhafter Gebührenfreiheit und unabhängig von einem regelmäßigen Gehaltseingang auch ein Filialservice möglich ist, besitzen unter den Girokontomodellen, die in Deutschland verfügbar sind, einen gewissen Seltenheitswert.

Das Girokonto Klassik von der HypoVereinsbank stellt insofern eine gelungene Mischung aus Direkt- und Filialbank dar, wobei sich die Kosten eher an denen einer Direktbank orientieren und beim Service das übliche Niveau einer Filialbank erwartet werden kann. Üblich heißt dabei, dass auch alle Bankdienstleistungen im Zusammenhang mit dem Konto unabhängig von Internet und Rechner direkt in einer Filiale ausgeführt werden können. Hierfür stehen die Terminals in den Filialen Tag und Nacht zur Verfügung. Denn auch bei Konten, die gebührenpflichtig bei anderen Filialbanken geführt werden, beschränkt sich der Filialservice in der Regel auch nur darauf, dass Terminals genutzt werden können. Dass Bankgeschäfte persönlich bei einem Mitarbeiter am Schalter abgewickelt werden, ist auch bei klassischen Kontomodellen bei Filialbanken längst nicht mehr vorgesehen.

Übersicht: Kontaktmöglichkeiten und Bargeldzugang

UnternehmenHypoVereinsbank (Member of UniCredit)
AdresseUniCredit Bank AG

Kardinal-Faulhaber-Straße 1

80333 München

Deutschland

Telefon:089 378-0
E-Mail:info@unicredit.de
Fax:Keine Angabe
Bargeldzugang:In allen Filialen und Automaten der HypoVereinsbank sowie bei Instituten der Cash Group

Alle Infos zum Konto sind über die Webseite erhältlich

Grundsätzlich ist es bei der HypoVereinsbank natürlich möglich, jederzeit einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch zu vereinbaren oder auch das Konto direkt in der Filiale zu eröffnen. Prinzipiell ist das Girokonto Klassik aber eher für eine Nutzung über das Internet konzipiert. Das Informationsangebot, welches in Bezug auf die Produkte über die Webseite zur Verfügung gestellt wird, ist nach unserer Erfahrung auch sehr gut dazu geeignet, den Kunden auch ohne persönlichen Kontakt ausreichend zu informieren. Als sehr nützlich erweist sich für diesen Zweck der Bereich Fragen und Antworten auf der Serviceseite der Internetpräsenz der Bank. Durch die Eingabe bestimmter Stichworte wird der Nutzer direkt zu den Seiten geleitet, die sich mit seiner Frage beschäftigten.

Darüber hinaus wird auf den Seiten der HypoVereinsbank auch eine Reihe von Möglichkeiten angeboten, über die der Kunde Kontakt mit dem Kundensupport der Bank aufnehmen kann. Neben verschiedenen Telefonnummern, mit denen er sich direkt mit der gewünschten Abteilung in Verbindung setzen kann, bietet die HypoVereinsbank natürlich auch die Möglichkeit des Email Kontakts an. Für diesen Zweck stellt die HypoVereinsbank ein Kontaktformular zur Verfügung, und auch ein Rückrufservice kann genutzt werden. Nach unseren Erfahrungen funktionieren auch diese Kanäle ausgezeichnet.

Neben der Möglichkeit, sich Fragen beantworten zu lassen und bestimmte Probleme zu klären, die in Zusammenhang mit dem Girokonto auftreten, steht und fällt die Nutzungsqualität eines Online Kontos natürlich mit den Möglichkeiten, die der Banking Bereich bietet. Auch hier haben unsere Erfahrungen gezeigt, dass sich das Online Banking über eine sehr übersichtlich gestaltete Seite sehr intuitiv bedienen ist. Elementare Funktionen wie Überweisungsaufträge oder die Einrichtung von Daueraufträgen lassen sich mit wenigen Schritten erledigen. Durchaus erwähnenswert ist vor diesem Hintergrund der Finanzmanager, mit dessen Hilfe sich alle Ausgaben und Einnahmen, die über das Girokonto abgewickelt werden, sehr übersichtlich strukturieren lassen.

Dass die HypoVereinsbank das Betätigungsfeld ihrer Kunden durchaus auch im Netz sieht, wird auch dadurch deutlich, dass für das mobile Banking eine eigene App angeboten wird, über die sich alle Funktionen des Online Bankings auch mit dem Smartphone nutzen lassen. Versionen der App stehen sowohl für mit Android betriebene Geräte als auch für das System iOS bereit.

Zugang zu Bargeld in Deutschland und im Ausland

Auch wenn sich in Zukunft immer mehr finanzielle Transaktionen ins Internet verlagern bzw. bargeldlos abgewickelt werden, dürfte das Bargeld seine grundsätzliche Funktionen noch lange beibehalten. Die Möglichkeit, schnell, bequem und natürlich ohne zusätzliche Gebühren an Bargeld zu kommen, stellt vor diesem Hintergrund ein wichtiges Kriterium für die Qualität eines Girokontos dar.

Grundsätzlich steht in Deutschland ein sehr großes Netz an Geldautomaten zur Verfügung, allerdings kann nicht auf jeden Automaten auch kostenlos zugegriffen werden. Die HypoVereinsbank ist Mitglied in der cashgroup, so dass die Kunden auf alle Automaten der Institute kostenlos zugreifen können, die zu dieser Gruppe gehören. Zur Cash Group gehören neben der HypoVereinsbank die Deutsche Bank, die Commerzbank oder auch die Postbank. Insgesamt stehen etwa 9.000 Automaten in Deutschland zur Verfügung.

Kontoführung und Gebühren

Wer sich bewusst für ein kostenloses Konto entscheidet, sollte davon ausgehen können, dass bei der Führung des Kontos langfristig auch keine Kosten entstehen. Leider ist dies aber nicht immer der Fall, denn nicht selten versuchen die Institute, über verschiedene Gebühren den Kunden trotzdem zur Kasse zu bitten. So wird etwa für die Ausstellung und Verschickung von Kontoauszügen Geld verlangt oder die Kunden müssen Gebühren entrichten, wenn sie Bargeld einzahlen möchten.

Auch bei dem Girokonto der HypoVereinsbank handelt es sich streng genommen nicht um ein komplett kostenfreies Girokonto, wenn man davon ausgeht, dass eine girocard eigentlich zur Grundausstattung eines jeden Kontos gehören sollte. Die Gebühr von fünf Euro für eine Karte fällt aber sehr moderat aus. Dafür wird bei Verlust dieser Karte eine Ersatzkarte kostenfrei ausgestellt. Abgesehen von dieser Gebühr, die einmalig anfällt, kann das Girokonto Klassik jedoch tatsächlich dauerhaft kostenlos geführt werden. Weder für Überweisungen, noch für Daueraufträge und auch nicht für Bareinzahlungen verlangt die Bank Gebühren. Das gleiche gilt für die Kontoauszüge. Die Kunden haben dabei die Wahl, ob sie die Auszüge in der Filiale an einen Drucker beziehen möchten, oder ob sie die Variante bevorzugen, bei der sie die Auszüge über das elektronische Postfach in ihren Online Account erhalten. Wie bereits mehrfach erwähnt, fallen auch keine Kontoführungsgebühren an, solange das Guthaben je Quartal durchschnittlich über dem Betrag von 1.500 Euro liegt.

Die wichtigsten Konditionen im Überblick:

KontoführungKostenlos
girocardEinmalige Gebühr von fünf Euro
Kreditkarte:Nicht im Grundangebot enthalten
Ersatzkarte:Kostenfrei
Dispozins:10,98 Prozent p.a.
Überziehungszins10,98 Prozent p.a.
Kontoauszug:Kostenlos am Kontoauszugsdrucker in der Filiale sowie über das elektronische Postfach
BareinzahlungKostenlos
Überweisung:Kostenlos
Bargeld abhebenKostenlos mit der girocard an allen Automaten der Cash Group

Sonderfall Dispositionskredit

Eine besondere Betrachtung ist mit Blick auf den Dispokredit notwendig. Zunächst ist ein Dispositionskredit nicht im Grundangebot des Girokontos Klassik enthalten. Dieser kann aber separat bei der HypoVereinsbank beantragt werden. Da aber die Grundbedingung für eine langfristig kostenlose Kontoführung ein durchschnittliches Guthaben von 1.500 Euro auf dem Girokonto ist, steht die Inanspruchnahme eines Dispositionskredites in einem Widerspruch zu dieser Voraussetzung. So kann zwar jederzeit ein Dispositionskredit beantragt werden, doch sobald dieser Kreditrahmen auch in Anspruch genommen wird, werden in aller Regel auch Gebühren für die Kontoführung fällig. Zu den Kreditkosten in Form von Zinsen müssen nüchtern betrachtet natürlich auch die 5,90 Euro gerechnet werden, die dann je Quartal anfallen, wenn das durchschnittliche Guthaben auf dem Girokonto unter den Betrag von 1.500 Euro liegen sollte. Auf das Jahr gerechnet ergeben sich so Zusatzkosten in Höhe von bis zu 23,60 Euro. Ohnehin erscheint der Zins, der für Darlehen im Rahmen des Dispokredites verlangt wird, mit auf das Jahr gerechnet knapp 11 Prozent recht hoch.

Unsere Erfahrung im Umgang mit dem Dispositionskredit zeigen immer wieder, dass eine Nutzung nur dann effektiv ist, wenn das Minus stets schnell wieder ausgeglichen wird. Der Vorteil liegt dann vor allem darin, dass auf dem Girokonto keine größeren Beträge vorgehalten werden müssen, um etwa kostenpflichtige Rückweisungen von Lastschriften zu vermeiden. Da diese Pufferfunktion im Falle des Girokonto Klassik aber durch das Mindestguthaben erfüllt wird, erscheint der Dispositionskredit nur wenig sinnvoll. Der Vollständigkeit halber soll an dieser Stelle noch auf die Zinsen verwiesen werden, die erhoben werden, wenn es zu einer geduldeten Überziehung kommt: Diese liegen genau wie beim Dispositionskredit bei 10,95 Prozent je Jahr.

Kostenloser Bargeldzugang an 9.000 Automaten der Cash Group

Auch das Abheben von Bargeld stellt bei der Nutzung eines Kontos einen möglichen Kostenfaktor dar. Gerade in ländlich geprägten Gebieten kann es bei bestimmten Anbietern immer wieder vorkommen, dass sich die Suche nach einem passenden Geldautomaten zu einem Geduldsspiel entwickelt. Dies ist allerdings für Kunden der HypoVereinsbank eher unwahrscheinlich. Das Institut ist Mitglied der cashgroup, und kann seinen Kunden so den Zugang zu deutschlandweit rund 9.000 Geldautomaten bieten, an denen zu jeder Tag- und Nachtzeit kostenlos Geld abgehoben werden kann.

Anders sieht es dagegen aus, wenn bei Auslandsreisen Bargeld benötigt wird. Mit der Girokarte, die zur Grundausstattung des Girokonto Klassik gehört, kann zwar zumindest im Euroraum Bargeld abgehoben werden, allerdings ist dies in der Regel mit Gebühren verbunden. Wer sich daher öfter im Ausland aufhält und dort Bargeld abheben will, sollte darüber nachdenken, ob er zusätzlich die MasterCard nutzt. Diese ist mit einer jährlichen Gebühr von 20 Euro verbunden, allerdings wird die Gebühr mit dem erzielten Umsatz verrechnet. Ab einem Kartenumsatz von jährlich 6.000 Euro kann auch die MasterCard Kreditkarte kostenlos geführt werden.

Mit dieser MasterCard ist es dann möglich, im Ausland bequem und kostengünstig bargeldlos zu bezahlen, sowie an entsprechenden Automaten mit dem MasterCard Zeichen auch kostenlos Geld abzuheben. Wird Geld in Ländern abgehoben, die nicht zum Währungsraum des Euro gehören, wird dabei allerdings eine Fremdwährungsgebühr in Höhe von 1,25 Prozent erhoben.

Weitere Kontomodelle und Angebote

Die HypoVereinsbank hört zu den größten Banken in Deutschland und bietet über ihre Filialen, aber auch über das Internet das gesamte Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Neben dem Privatkundengeschäft gibt es auch spezielle Angebote für Geschäftskunden und Unternehmen.

Bereits mit Blick auf die verfügbaren Kontomodelle hat der Kunde eine gewisse Auswahl. Neben dem hier vorgestellten Girokonto Klassik werden noch drei weitere Girokontomodelle angeboten.

Verfügbare Kontomodell neben dem Girokonto Klassik:

  • Girokonto Komfort
  • Girokonto Online
  • Girokonto Start

Bei diesen Kontomodellen handelt es sich um Angebote, die auf spezifische Kundengruppen zugeschnitten worden. Um ein Angebot, welches dem hier beschriebenen Klassik am ähnlichsten ist, handelt es sich bei dem Girokonto Online. Auch dieses kann komplett kostenlos geführt werden, jedoch ohne dass hierfür ein bestimmtes durchschnittliches Guthaben Voraussetzung ist. Im Gegensatz zum Girokonto Klassik ist bei dieser Version der Filialservice sehr eingeschränkt und die Nutzung des Kontos sollte ausschließlich online erfolgen.

Das Kontoformat Komfort bietet einige zusätzliche Funktionen, wie etwa die einer kostenlosen Kreditkarte von MasterCard. Darüber hinaus können auch beleghafte Überweisungen kostenlos durchgeführt werden, die bei anderen Konten mit je 0,90 Euro zu Buche schlagen würden. Die monatlichen Kosten für das Girokonto Komfort belaufen sich dabei auf 7,90 Euro. Komplettiert wird das Angebot an Girokonten durch das Modell Girokonto Start, welches sich an junge Kunden im Alter von bis zu 26 Jahren richtet. Dabei handelt es sich um ein Konto, welches die gleichen Konditionen wie das Girokonto Klassik bietet, ohne dass dafür jedoch ein durchschnittliches Mindestguthaben von 1.500 Euro notwendig ist.

Neben den Girokonten bietet die HypoVereinsbank auch noch eine stattliche Auswahl von Kreditkarten an. Neben der erwähnten MasterCard gibt es auch noch die MasterCard Gold mit einem erweiterten Kreditrahmen, sowie einem umfangreichen Versicherungsschutz für Auslandsreisen. Einigen wird bekannt sein, dass die HypoVereinsbank auch als Partner FC Bayern München auftritt. In diesem Zusammenhang gibt es für Fans des FC Bayern mit der FC Bayern MasterCard ein spezielles Angebot. Unter anderem können Inhaber dieser Karte von besonderen Rabatten beim Einkauf von Fanartikeln oder beim Besuch von Spielen des Fußballklubs profitieren.

Auch über den Bereich Girokonten und Kreditkarten hinaus hat die HypoVereinsbank einiges zu bieten. So können Sie als Kunde der HypoVereinsbank auch Spar- und Vorsorgeprodukte erwerben, sowie größere Anschaffungen durch Kredite finanzieren. Ein Schwerpunkt stellt dabei das Geschäft mit Hypothekenkrediten dar.

Und auch für geschäftliche Zwecke kann bei der HypoVereinsbank ein Konto eröffnet werden. Hierbei wurden spezielle Produkte für bestimmte Berufsgruppen wie Ärzte oder Handwerker entwickelt. Und auch Freiberufler können bei der HypoVereinsbank ein Geschäftskonto eröffnen, über das sie alle nicht privaten Finanzen abwickeln können. Komplettiert wird das Leistungsspektrum der Bank durch eine Investmentbanking Abteilung sowie einer eigenen Abteilung für Unternehmenskunden.

Hintergrund zum Unternehmen

Auch wenn die HypoVereinsbank mittlerweile als Teil der italienischen Unicredit firmiert, hat sie deutsche Wurzeln, die bis in das 18 Jahrhundert zurückreichen. Als Keimzelle der HypoVereinsbank kann die bayerische Staatsbank gelten, die nach einer wechselvollen Geschichte im Jahre 1971 mit der bayerischen Vereinsbank fusionierte. Nach weiteren Bankenfusionen unter anderen mit der Simonbank aus Düsseldorf und dem Bankhaus Röchling aus Saarbrücken stieg das Institut 1998 zur drittgrößten Bank in Deutschland auf und trat nun unter dem Namen Bayrische Hypo und Vereinsbank Aktiengesellschaft auf. Im Jahre 2005 wurde die HypoVereinsbank dann mehrheitlich durch die italienische UniCredit übernommen, wenige Jahre später erfolgte die vollständige Übernahme durch das Institut durch ein sogenanntes Squeeze-Out, bei dem alle verbleibenden Kleinaktionäre was im Unternehmen herausgedrängt wurden. Im Jahr 2008 wurde dann der Marktauftritt der HypoVereinsbank dem des Moderkonzerns angepasst.

Rein formal handelt es sich bei der HypoVereinsbank aber um ein in Deutschland ansässiges Finanzinstitut, welches sowohl der deutschen Finanzmarktaufsicht unterliegt als auch zur Teilnahme an der gesetzlichen Einlagensicherung verpflichtet ist. Darüber hinaus sind die Einlagen der Bankkunden der HypoVereinsbank auch durch einen freiwilligen Einlagensicherungsfond gegen Zahlungsausfälle von über 100.000 Euro abgesichert. Zu den Einlagen, die durch die Einlagensicherung geschützt sind, gehören Sicht-, Termin- und auch Spareinlagen, also natürlich auch Guthaben auf dem Girokonto. Betrug oder Abzocke müssen bei diesem Institut definitiv nicht befürchtet werden.

Fazit: Kostenloses Konto bei einer Filialbank

Das kostenlose Girokonto der HypoVereinsbank, welches unter dem Namen Girokonto Klassik angeboten wird, ist insofern etwas Besonderes, als dass es bei kostenloser Kontoführung einen Filialservice einschließt. Das Kontomodell eignet sich also für Bankkunden, die sich noch nicht vollständig mit dem internetbasierten Banking angefreundet haben, sich diese Form aber langfristig durchaus vorstellen können. Während nämlich eine Kontoführung über das Internet vollständig möglich ist, hat der Kunde immer noch die Möglichkeit, auf den Service in der Filiale zurückzugreifen. Prinzipiell kann das Konto also auch komplett offline geführt werden.

Bis auf die fünf Euro Kartengebühr, die einmalig bei der Ausgabe der girocard fällig werden, kann das Konto langfristig und dauerhaft kostenlos geführt werden. Eine Kreditkarte sowie die Nutzung eines Dispositionskredites gehört dabei allerdings nicht zum unmittelbaren Leistungsspektrum dieses Kontos. Und auch einen Bonus für die Eröffnung dürfen die Kunden bei diesem Konto nicht erwarten. Eine wichtige Voraussetzung, um dieses Konto kostenlos zu führen ist allerdings, dass sich durchschnittlich 1500 Euro Guthaben auf dem Konto befinden. Wer also den Kompromiss zwischen Direktbank und Filialbank sucht, dem kann dieses Konto in jedem Fall empfohlen werden.

Fragen und Antworten

Kann das Girokonto Klassik auch als Pfändungsschutzkonto geführt werden?

Ja, dies ist möglich. Ein entsprechender Antrag auf Pfändungsschutz muss allerdings direkt in der Filiale gestellt werden.

Bietet die HypoVereinsbank auch Aktiendepots für Privatkunden an?

Das Angebot der über Vereinsbank umfasst auch den Bereich Privat Banking & Wealth Management, in dem auch ein privates Aktiendepot angeboten wird. Dieses auch Online verwaltet und geführt werden.

Kann das Girokonto Klassik auch als Gemeinschaftskonto geführt werden?

Alle Kontomodelle, die von der HypoVereinsbank im Privatkundenbereich angeboten werden, können jederzeit auch als Gemeinschaftskonto eröffnet und geführt werden. Dabei ist es nicht erheblich, ob die Inhaber in einem verwandtschaftlichen Verhältnis zu einander stehen. Wer das Girokonto als Gemeinschaftskonto führen möchte, sollte dies allerdings bereits bei der der Öffnung berücksichtigen, da eine nachträgliche Umstellung nicht möglich ist.

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