Für viele Sparer ist es nach wie vor die Frage der Fragen: Wie soll das Geld angelegt werden, um sowohl den Zielen Sicherheit als auch Rendite ausreichend gerecht zu werden. Nachdem in den letzten Jahren die Renditen für als absolut sicher geltende Anlageformen immer weiter in den Keller gingen, wird von Experten nach wie vor eine Investition in den Kapitalmarkt als attraktive Alternative empfohlen. Anders als bei durch eine gesetzliche Einlagensicherung geschützten Anlageformen, wie etwa Tagesgeld oder auch Festgeld können hier auf langfristige Sicht jährliche Renditen in Höhe von fünf Prozent und mehr erzielt werden. Dabei sollten aber Anlagezeiträume von wenigstens fünf Jahren anvisiert werden. Nur so ist es möglich, zwischenzeitliche Schwächephasen, die an der Börse natürlich nie auszuschließen sind, durchzustehen und von anschließenden Phasen des Aufschwungs entsprechend zu profitieren. Während eine Investition in Kapitalmarktprodukte, wie insbesondere Aktien, aber auch Fonds, Indexfonds, Anleihen oder Rohstoffe als überlegene Alternative gelten, trauen viele Anleger dem Rat der Experten nicht. Zu prägnant sind die Erfahrungen von massiven Kursverlusten, die in kurzer Zeit beachtliche Vermögen vernichtet haben. Das derartige Rücksetzer aber immer wieder von der darauffolgenden Entwicklung aufgeholt worden sind, blenden viele Sparer ebenfalls aus. Nach unserer Demokonto Erfahrung bieten gerade Probekonten die Möglichkeit, sich mit Kursentwicklungen an der Börse vertraut zu machen, ohne Verluste in Kauf nehmen zu müssen.
Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, sich auch ohne finanzielles Risiko der Börse und deren Investitionsmöglichkeiten zu nähern. Verschiedene Anbieter stellen den Anlegern sogenannte Demokonten zur Verfügung. Damit kann mit virtuellem Kapital an der Börse gehandelt werden, ohne dass dabei echtes Geld eingesetzt wird. Gerade über lange Sicht können die Anleger dabei überprüfen, wie sich eine Investition in verschiedene Kapitalmarktprodukte auswirkt. Doch wer sich etwas mit den Möglichkeiten beschäftigt, die sich auch privaten Anlegern im Bereich von Börsengeschäften eröffnen, wird schnell merken, dass das Angebot deutlich mehr hergibt, als nur den Kauf und Verkauf von Aktien. Mittlerweile bieten auch Depots für Privatleute die Möglichkeit, mit finanziellen Hebeln zu handeln und dabei noch einmal deutlich höhere Renditen zu erzielen, als sie mit der einfachen Aktienanlage möglich sind. Diese Transaktionsformen nennen sich Binäre Optionen, CFD Handel oder Social Trading. Doch mit den Renditechancen, die diese Alternativen bieten, steigt natürlich auch das Risiko. Um beides in einen angemessenen Einklang zu bringen und keine bösen Überraschungen zu erleben, braucht es vor allem langjährige Erfahrung. Diese kann ebenfalls risikolos mit einem Demokonto aufgebaut werden. In den folgenden Abschnitten möchten wir uns daher mit der Frage beschäftigen, was Anleger konkret von einem Demokonto erwarten können und für welche Art von Transaktionen dieses Angebot besonders geeignet ist. Zunächst gehen wir auf allgemeine Funktionen ein, auf die bei der Auswahl geachtet werden sollte. Im Anschluss werden die Besonderheiten der Nutzung bei den jeweiligen Handelsformen betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
- Unterschiedliche Funktionen und Nutzen für den Anleger
- Was ist bei den folgenden Brokertypen zu beachten?
- Vorteile beim langfristig orientierten Handel mit Aktien
- Vielfalt der Handelsmöglichkeiten bei Binären Optionen sollte mit Demokonto getestet werden
- Im CFD- und Forex-Handel ist ein Demokonto sehr zu empfehlen
- Beim Social Trading nur bedingt von Nutzen
- Für wen ist ein Demokonto wirklich sinnvoll?
- Fazit – Vor allem in Kombination mit Bildungsangeboten fruchtbar
Unterschiedliche Funktionen und Nutzen für den Anleger
Im Prinzip bietet ein Demokonto die gleichen Funktionen wie ein normales Konto eines Anbieters. Der einzige Unterschied liegt darin, dass für die Nutzung des Kontos kein echtes Geld eingezahlt werden muss. Der Anleger handelt nämlich nur mit fiktivem Kapital, welches ihm durch den Anbieter zur Verfügung gestellt wird. Ansonsten sollte dieses aber dieselben Bedingungen bieten, die auch von einem echten Konto bzw. Depot erwartet werden können. Um ein Demokonto nutzen zu können, ist es natürlich zunächst Voraussetzung, dass ein solches überhaupt angeboten wird. Längst nicht alle Depotbetreiber und Online Broker haben ein solches Feature in ihrem Programm. Mit einem kurzen Blick auf die Startseite des jeweiligen Anbieters lässt sich diese Frage aber sehr schnell klären. Dabei kann es jedoch große Abweichungen geben. Ein wichtiger Unterschied besteht z.B. darin, ob ein Probe-Account wirklich frei zur Verfügung steht oder ob es nur genutzt werden kann, wenn auch ein echtes Konto eröffnet wird auf welches als weitere Voraussetzung auch Geld eingezahlt werden muss.
Dies spielt insbesondere dann eine Rolle, wenn sich die Anleger noch nicht sicher sind, mit welchem Anbieter sie zukünftig überhaupt zusammenarbeiten möchten. Ein Demokonto bietet in jedem Fall eine sehr gute Möglichkeit, die Funktionalität einer Plattform kennen zu lernen und sich mit deren Instrumenten vertraut zu machen. Doch selbstverständlich dient ein Online Konto nicht allein dazu, um einen Anbieter näher kennen zu lernen. Gerade auf lange Sicht kann der Nutzen in Form des Aufbaus von Handelserfahrungen als deutlich wichtiger eingestuft werden. Dies gilt bedingt bei der Investition in Aktien, Anleihen oder Indexfonds. Deutlich wichtiger ist dieser Aspekt aber bei Geschäftsformen auf Basis von CFDs oder bei Binären Optionen. Denn hier kommt es für den langfristigen Erfolg vor allem auf das Geschick und die kurzfristige Strategie des Anlegers an. Und wie im Beruf oder im Sport ist hierfür ein ausreichendes Training eine wichtige Voraussetzung. In den nun folgenden Abschnitten möchten wir also die Relevanz eines Demokontos mit Blick auf die jeweiligen Handelsformen näher in den Blick nehmen.
Was ist bei den folgenden Brokertypen zu beachten?
Wir haben es bereits erwähnt: Für die Investition an der Börse macht es einen wesentlichen Unterschied, mit welchen Instrumenten in welche Produkte investiert werden soll. Als Grundregel kann gelten, dass ein Demokonto umso sinnvoller zu bewerten ist, je intensiver und schneller Entscheidungen getroffen werden müssen.
Vorteile beim langfristig orientierten Handel mit Aktien
Das Aktiendepot kann zunächst als Klassiker für die Anlage an der Börse betrachtet werden. Anleger, die langfristig und strategisch investieren, um von den überdurchschnittlichen Renditen des Kapitalmarkts zu profitieren, brauchen aber nicht unbedingt ein Demokonto, um ihre Fähigkeiten trainieren. Kauf und Verkauf von einzelnen Titeln werden nur von Zeit zu Zeit abgewickelt und sind nach unserer Erfahrung sehr einfach umzusetzen. Vorbereitende Übungen sind aus dieser Sicht nicht notwendig. Sinnvoll kann ein solches Konto aber trotzdem sein. So kann es sich durchaus lohnen, sogenannte Musterportfolios aufzubauen, um die Wertentwicklung des eigenen, echten Depots zu vergleichen. Aus einem Vergleich können dann durchaus Schlussfolgerungen für die Zukunft gezogen werden. Allerdings bieten auch verschiedene Internetseiten einen entsprechenden Service an. Zahlreiche Indizes, Einzelwerte oder auch spezielle Anlagestrategien lassen sich rückwirkend nach frei wählbarem Anlagezeitraum darstellen, so dass ein Vergleich mit der eigenen Anlagestrategie auch ohne eine vorherige Testmöglichkeit sehr einfach möglich ist.
Darüber hinaus kann zu einem Demokonto geraten werden, wenn die Anleger als Daytrader aktiv werden wollen, also Aktien in sehr kurzen Abständen kaufen und verkaufen wollen. Eine solche Strategie ist erfahrungsgemäß mit deutlich höheren Chancen aber natürlich auch erhöhten Risiken verbunden. Darüber hinaus ist längst nicht jeder Anleger für diese Form des Handels geeignet. Bevor also aufgrund fehlender Erfahrung Geld mit dieser Handelsform verbrannt wird, kann es sehr sinnvoll sein, entsprechende Strategien zunächst mit virtuellem Kapital zu testen. Prinzipiell ist ein Demokonto bei Online Brokern, die sich auf die reine Aktienanlage spezialisiert haben, nicht immer verfügbar. Solche Konten können aber auch bei anderen Anbietern eröffnet werden, unter anderen bei Online Magazinen oder Finanzportalen.
Vielfalt der Handelsmöglichkeiten bei Binären Optionen sollte mit Demokonto getestet werden
Eine Anlagemöglichkeit, die in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen hat, sind Binären Optionen. Dabei geht es um eine Anlageform, bei der, wie bei echten Optionen auch, darauf gesetzt werden kann, ob ein bestimmter Kurs nun steigt oder fällt. Während aber klassische Optionsscheine an der Börse direkt gehandelt werden können, wurde bei den Binären Optionen das zugrunde liegende Prinzip noch einmal vereinfacht. Anleger brauchen dabei nur die Voraussage zu treffen, ob der Kurs eines ausgewählten Basiswertes steigt oder fällt und erhalten nach Ablauf einer vereinbarten Frist eine vorher vereinbarte Rendite, wenn die Prognose eingetroffen ist. Andernfalls geht der Kapitaleinsatz größtenteils oder auch komplett verloren. So einfach wie dieses Prinzip auf den ersten Blick erscheint, so voraussetzungsvoll ist der tatsächliche Handel. Denn gerade bei sehr kurzfristigen Laufzeiten sind Kursentwicklungen für den Laien nur sehr schwer vorherzusehen. Um Binäre Optionen nicht zum reinen Glücksspiel werden zu lassen, bedarf es profunden Kenntnissen bei der Chartanalyse sowie einer soliden Erfahrung im Umgang mit der Technik. Diese lässt sich gerade für Anfänger am besten durch ein Demokonto aufbauen. Leider bietet sich eine solche Möglichkeit bei binären Optionen eher selten. Gleichwohl lassen sich natürlich Vertreter finden, die diesen Service zu bieten haben. Unbedingt zu empfehlen ist der Einsatz eines Testkontos dann, wenn zusätzliche Techniken und Instrumente im Handel mit Binären Optionen ausprobiert werden sollen, von denen es durchaus einige gibt. Denn gerade bei kurzen Laufzeiten und hochriskanten Methoden kommt es auch darauf an, die Technik richtig zu beherrschen. Fehler bei der Bedienung können dabei schnell teure Folgen haben.
Im CFD- und Forex-Handel ist ein Demokonto sehr zu empfehlen
Was wir im vorangegangenen Abschnitt über die Bedeutung des Demokontos im Zusammenhang mit dem Handel von Binären Optionen gesagt haben, muss umso mehr für das Geschäft mit CFDs sowie mit Forex Produkten gelten. Nach unserer Auffassung sind dies die komplexesten Produkte, die derzeit für Privatanleger für den Handel zur Verfügung stehen. Wie bei den Binären Optionen sind dabei in sehr kurzer Zeit hohe Renditen möglich, weshalb sich diese Handelsform auch zunehmender Beliebtheit erfreut. Die hohen Renditemöglichkeiten werden mit sogenannten finanziellen Hebeln erreicht. Der Anleger investiert dabei nur einen bestimmten Betrag in eine Aktie, in einen Index, in einem Rohstoff oder setzt auf die Entwicklung des Kursverhältnisses zweier Währungen. Dabei stellt der Online Broker, über den die Transaktion abgewickelt wird, zusätzliches Kapital zur Verfügung. Voraussetzung ist dabei, das eine Sicherheitsleistung, die sogenannte Margin, auf dem Konto des Anlegers verbleibt. Durch das Kapital, welches sozusagen leihweise zur Verfügung gestellt wird, können die Profite aus kleineren Kursveränderungen maximiert werden. Je nach Hebelverhältnis sind dabei pro Trade eine Verdoppelung des Einsatzes und auch noch höhere Gewinne möglich. Darüber hinaus ist es nicht nur möglich von Kurssteigerungen zu profitieren, sondern auch von sinkenden Kursen. Auf der anderen Seite stehen aber, wie sollte es anders sein, deutlich erhöhte Verlustrisiken. Und im Gegensatz zum Handel mit Binären Optionen müssen die Anleger bei den CFDs und Forex-Produkten auch Verluste einkalkulieren, die über den eigentlichen Einsatz hinausgehen. Kommt es etwa zu sehr starken Kursbewegungen in die falsche Richtung, muss unter Umständen Kapital nachgeschossen werden.
Ein erfolgreicher Umgang mit diesen Produkten ist also nur auf der Grundlage von langer Erfahrung und substanziellen technischen Kenntnissen zu empfehlen. Diese können sich die Anleger über ein Demokonto verschaffen. Hinzu kommt, dass die Online Broker, die diese Form des Handels anbieten, teilweise sehr unterschiedliche Plattformen anbieten, auf die sich die Anleger zunächst einstellen sollten, bevor sie in den Handel mit echtem Kapital einsteigen. Bei CFDs muss mitunter sehr schnell auf Marktveränderungen reagiert werden. Anleger sollten in der Lage sein, prägnante Chartformationen zu erkennen und schnell und richtig darauf zu reagieren. Darüber hinaus ist es wichtig, alle Funktionen und verfügbare Orderarten zu kennen, mit denen hohe Verluste bzw. Nachschusspflichten vermieden werden können. Doch nicht nur für das Kennenlernen einer Plattform kann ein Testkonto gute Dienste leisten. Dabei gibt es zahlreiche unterschiedliche Strategien, die, bevor sie bei echten Transaktionen eingesetzt werden, vorher ebenfalls getestet werden sollten. Nach unserer Erfahrung bieten die meisten Online Broker in diesem Bereich eine solche Möglichkeit an. Wir empfehlen, dies nicht nur zum Einstieg zu nutzen, sondern auch parallel zum Handel weiter einzusetzen.
Eine weitere Handelsform, die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, ist das Social Trading. Diese ist eine Verknüpfung der Möglichkeiten der sozialen Medien und dem privaten Handel mit Kapitalmarktprodukten. Social Trading bietet dabei zunächst die Möglichkeit, sich untereinander über Strategien und Anlagemöglichkeiten auszutauschen. Grob betrachtet, teilt sich die Welt des Social Tradings dabei in Follower und Top Trader. Als Follower orientiert man sich an den Aktionen verschiedener Top Trader und kann diese bei Bedarf auch eins zu eins kopieren. Gebräuchlich ist aus diesem Grund auch die Bezeichnung Copy Trading. Während diese Form zunächst bei der einfachen Anlage von Aktien Verbreitung fand, wird Social Trading mittlerweile auch bei den anderen Handelsformen angeboten. Auch bei Binären Optionen und dem CFD Handel gibt es Anbieter, die ihren Kunden die Möglichkeit des Social Tradings ermöglichen. Ein Demokonto ist in diesem Zusammenhang aber nur bedingt von Nutzen, da die Kursentwicklung einzelner Musterportfolios ohnehin über die Plattformen nachverfolgt werden können. Dagegen werden solche Konten angeboten, wenn sich Anleger als Top Trader empfehlen möchten. Eine bestimmte Strategie kann dabei auch zunächst mit virtuellem Kapital umgesetzt werden, mit dem Ziel, Follower zu gewinnen. Sobald sich ausreichend Follower für eine direkte Investition interessieren, wird dann bei einigen Anbietern die Möglichkeit zur Verfügung gestellt, direkt in ein solches Musterportfolio zu investieren. Für Top Trader kann dies durchaus eine wichtige Rolle spielen.
Für wen ist ein Demokonto wirklich sinnvoll?
Demokonten können für private Anleger je nach Handelsform eine durchaus wichtige Bedeutung gewinnen. Insbesondere halten wir nach unseren Erfahrungen die Bereiche Binäre Optionen sowie CFD- und Forex-Trading für Segmente, in denen sich ein solches Probekonto langfristig auszahlen kann. Dabei sollten die Anleger allerdings einige grundsätzliche Überlegungen berücksichtigen. Prinzipiell sollte ein Demokonto und der Handel darüber möglichst ernst genommen werden. Nur so stellt sich ein nachhaltiger Effekt ein. Allerdings sollten Anleger immer im Hinterkopf behalten, dass dies nicht eins zu eins mit dem Handel von echtem Kapital zu vergleichen ist. Wer also über ein Demokonto schnell beachtliche Gewinne erzielt hat, sollte nun nicht davon ausgehen, dass sich dies sofort eins zu eins fortsetzt, wenn es um echtes Geld geht. Die Erfahrung zeigt, dass Anleger häufig anders reagieren, wenn echtes Geld im Spiel ist. Aus diesem Grund empfehlen wir, nachdem die Grundfertigkeiten über ein Probekonto erworben wurden, zunächst lieber mit kleinen Beträgen in den echten Handel einzusteigen. Dagegen nutzen natürlich auch viele Fortgeschrittene und professionelle Anleger dieses Instrument, um neue, individuelle Strategien zu entwerfen und zu testen. Zusammenfassend lässt sich also feststellen, dass ein Test Account für alle diejenigen zu empfehlen ist, die in das eher spekulativen Geschäft mit Derivaten wie CFDs und Binären Optionen einsteigen möchten, vor allem um sich mit dieser Handelsformen überhaupt erst einmal vertraut zu machen. Darüber hinaus ist es auch für eine kontinuierliche Entwicklung der individuellen Fähigkeiten sinnvoll, auf diese Weise Strategien und Techniken zu testen. Für die langfristig orientierte Anlage sowie für das Social Trading halten wir ein Demokonto allerdings für weniger sinnvoll.
Fazit – Vor allem in Kombination mit Bildungsangeboten fruchtbar
In den vorangegangenen Abschnitten haben wir uns mit der Frage beschäftigt, für welche Anleger und für welche Anlageformen ein Demokonto sinnvoll ist. Grundsätzlich sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es prinzipiell ein sehr sinnvolles Angebot darstellen kann. Leider wird es jedoch noch immer nicht standardmäßig von allen Online Brokern angeboten. Darüber hinaus haben wir immer wieder feststellen müssen, dass es bei einigen Anbietern auch eher stiefmütterlich behandelt wird, etwa indem nur eine sehr kleine Auswahl von Werten gehandelt werden kann. Anleger, die für sich entschieden haben, sich an eine bestimmte Handelsformen mit Hilfe eines Demokontos heranzutasten, sollten also bei der Wahl des passenden Brokers auch darauf achten, welche Qualität das Konto hat. Darüber hinaus sollten sich die Anleger aber auch nicht der Illusion hingeben, dass sie sich auf diese Weise schnell zum Experten entwickeln. Wichtig für eine kontinuierliche Entwicklung und den Aufbau von Erfahrung ist es natürlich auch, Wissen und Informationen aufzunehmen, die ebenfalls von vielen Online Brokern zur Verfügung gestellt werden. Vor allem im Zusammenspiel von Bildungsangeboten wie E-Books, Webinaren oder Video-Kursen kann sich ein Demokonto als ausgesprochen fruchtbar erweisen.