• Dienstag, 24. April 2018

Gehaltskonto: Wem vertraue ich meinen Lohn an?

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Wer einer Arbeit nachgeht, benötigt in der Regel auch ein Gehaltskonto auf dem er seinen Lohn empfangen kann. Das Internet ist voll mit Angeboten diverser Direktbanken für ein solches Konto und auch die alteingesessenen Filialbanken haben einige gute Angebote im Portfolio und sind inzwischen selbstverständlich auch online verfügbar. In der Regel fungiert als Gehaltskonto ein normales Girokonto. Diese Form ist wohl auch die häufigste Kontenform, die überhaupt bei Banken vorkommt. Neben dem Gehalt können dort natürlich auch andere Gelder empfangen werden wie beispielsweise Sozialleistung (ALG 1, ALG 2 , Rente usw.) oder sonstige Gelder, die im Bankwesen fließen. Ein Leben ohne ein Gehaltskonto ist für einen Arbeitnehmer im 21. Jahrhundert eben kaum noch vorstellbar, vor allen Dingen deshalb, weil die Lohntüte schon längst ausgedient hat und Arbeitgeber in der Regel Gehälter nur noch per Überweisung auszahlen.

Der Vorteil eines Gehaltskontos liegt also klar auf der Hand: Der Inhaber eines solchen Kontos verfügt über Freiheiten, da in der Regel auch eine Girocard mit zum Account gehört und auf Wunsch ebenfalls eine Kreditkarte ausgestellt werden kann – vorausgesetzt die Bonität stimmt. Ist diese nicht gegeben, kann immer noch ein Guthabenkonto eröffnet werden, da dieses bei einigen Banken keine Schufa-Prüfung voraussetzt. Das praktische ist, dass ab Sommer 2016 in Deutschland ein Gesetz in Kraft tritt, dass jedem Bürger das Recht gibt, ein Guthabenkonto zu eröffnen. Egal welche Bonität vorliegt. Somit kann auch jeder über ein Gehaltskonto verfügen und seinen Lohn empfangen. Wir haben uns für Sie auf dem Markt umgeschaut und die verschiedenen Anbieter von Gehaltskonten angeschaut sowie für Sie zusammengefasst, was Sie bei der Wahl der besten Bank berücksichtigen sollten.

Was ist ein Gehaltskonto?

Ein Gehaltskonto ist kein besonderes Konto. Es handelt sich dabei in der Regel um ein ganz normales Girokonto, auf dem das Gehalt, die Rente oder Sozialleistungen empfangen werden. Der Begriff Gehaltskonto leitet sich also nur deshalb ab, da auf dem Girokonto Leistungen zum Bestreiten des täglichen Lebensunterhalts empfangen werden. Zusätzlich können von dem Konto auch monatliche Kosten wie Miete, Strom, Versicherungsbeiträge und ähnliches abgebucht werden, da diese meist auf dem elektronischen Weg bearbeitet werden. Wer also beispielsweise Angestellter ist, für den ist ein Gehaltskonto unverzichtbar. Dieses Girokonto kann in den verschiedensten Formen geführt werden: Guthabenkonto, P-Konto oder auch als Gemeinschaftskonto – etwa bei Eheleuten.

Angeboten wird ein Gehaltskonto sowohl von Direktbanken als auch den Filialbanken. Somit kann der elektronische Geldverkehr sowohl in der Bank als auch Online vorgenommen werden. Zusätzlich bieten viele der Filialbanken inzwischen auch Onlinebanking an, so dass Geldgeschäfte bequem von zu Hause aus durchgeführt werden können. Das Gehaltskonto dient auch dazu, um seinen täglichen Lebensunterhalt zu bezahlen. So kann mit der entsprechenden Girokarte über Bargeld am Geldautomaten verfügt werden oder auch in Geschäften bezahlt werden.

Häufig wird von Banken auf einem Gehaltskonto auch ein Dispokredit eingerichtet. Das bedeutet, dass bei Notwendigkeit das Konto auch im Minus geführt werden kann. Dies setzt im Normalfall einen regelmäßigen Geldeingang und die entsprechende Bonität voraus. Ist die Bonität nicht geben, liegt es im Ermessen der Bank ob ein Dispokredit gewährt wird. Erhält der Inhaber in regelmäßigen Abständen ein Gehalt, kann trotz negativer Bonität ein Dispokredit gewährt werden. Dabei berücksichtigt die Bank allerdings sicherlich auch das frühere Verhalten – etwa in Bezug auf Rückbuchungen aufgrund mangelnder Deckung. Auch kann bei einem Gehaltskonto eine Überziehung geduldet werden, ohne dass es einen Dispokredit gibt. Dann werden aber auch höhere Zinsen von der Bank verlangt, als dies bei einem Dispokredit sowieso schon der Fall ist.

Vorteile eines Gehaltskontos

Der Vorteil eines Gehaltskontos liegt ganz klar auf der Hand: Der Inhaber kann monatlich sein Gehalt von seinem Arbeitgeber empfangen. In der Regel werden Gehälter in Deutschland zum 1. eines Monats überwiesen, da dann auch Gelder wie Miete und ähnliches fällig werden. So können direkt zum Monatsbeginn anfallende Rechnungen bequem per Überweisung beglichen werden. Auch kann mit der Girocard in der Regel beim Einkaufen bezahlt werden, so dass nicht immer Bargeld im Geldbeutel stecken muss. Auch gewähren die Banken in der Regel einen Dispokredit bei einem Gehaltskonto. So kann auch dann noch eine Rechnung beglichen werden, wenn das Gehalt im aktuellen Monat einmal nicht reicht oder eine besondere Anschaffung aufgrund eines etwaigen Angebots trotz zu wenig Geld getätigt werden möchte.

Gerade beim Dispokredit sollten Verbraucher allerdings die Augen offen halten und vor allen Dingen die Zinsen vergleichen. Nicht selten unterscheiden sich diese Zinsen und gerade für einen Dispokredit sind die zu zahlenden Zinsen häufig hoch. Hierbei kann eine Menge Geld gespart werden, dass der Kontoinhaber dann zur Verfügung hat, um den Dispokredit wieder zurückzuführen oder anderweitig zu verwenden. Ein weiterer Vorteil eines Gehaltskonto ist der, dass bei vielen Banken ab einem bestimmten Geldbetrag, der im Monat auf das Konto fließt, keine Führungsgebühren mehr für das Konto anfallen. Hier wiederum haben allerdings Menschen mit wenig Geldeingang oder niedrigem Gehalt das Nachsehen. Wenn nämlich der Mindestbetrag nicht erreicht wird, fallen die normalen Gebühren an. Allerdings bieten viele Direktbanken auch dafür eine Lösung an, nämlich ein komplett kostenloses Girokonto.

Vergleich zu anderen Kontenarten

Ein Gehaltskonto ist in der Regel ein Girokonto, dementsprechend besteht zu diesem Konto eigentlich kein Unterschied. Die Funktionen sind die gleichen und weichen nicht voneinander ab. Im Vergleich zu einem Guthabenkonto gibt es auch nicht viele Unterschiede, außer dass ein Guthabenkonto im Gegensatz zu einem Gehaltskonto nicht im Minus geführt werden kann. So kann ein Guthabenkonto auch für den Gehaltseingang dienen und somit auch ein Gehaltskonto sein. Auch ein Gemeinschaftskonto kann als ein Gehaltskonto fungieren. Meistens wird dies sicherlich bei Eheleuten oder anderen Lebenspartnerschaften der Fall sein. Wer sein Leben miteinander führt, der hat in der Regel auch gemeinsame Kosten. So können etwa in einer Beziehung beide Partner ihr Gehalt auf das Gemeinschaftskonto überweisen lassen, um so ihren Lebensunterhalt gemeinsam miteinander zu bestreiten. Ebenfalls kann ein Gehaltskonto auch als P-Konto geführt werden. Wenn beispielsweise eine Pfändung vorliegt und das Girokonto gleichzeitig als Gehaltskonto genutzt wird, kann auf Antrag hin das Konto in ein Pfändungsschutzkonto umgewandelt werden. Dann wird ein nach dem Gesetz festgelegter Betrag nicht gepfändet und steht dem Inhaber trotz Pfändungsbeschluss monatlich zur Verfügung.

Ein Kinderkonto kann theoretisch auch als Gehaltskonto dienen, da es sich in der Regel um ein Guthabenkonto handelt. Es macht aber schon aus der Logik heraus keinen Sinn, da Kinder normalerweise nicht über einen regelmäßiges Gehaltseingang verfügen. Ein Tages- oder ein Festgeldkonto hingegen kann nicht als Gehaltskonto fungieren, da es sich um eine klassische Geldanlage handelt. Auch ein Wertpapierdepot kann nicht als Gehaltskonto genutzt werden, da in einem Wertpapierdepot Wertpapiere gelagert werden und kein Geld. Das Depot ist in der Regel mit einem Verrechnungskonto verbunden, das als Liquiditätsquelle für den Handel mit Aktien dient. Ist das Referenzkonto ein Girokonto, kann es wiederum als Gehaltskonto fungieren. Häufig wird von den Filialbanken oder Direktbanken das Verrechnungskonto auch als Tagesgeldkonto geführt.

Für wen eignet sich ein Gehaltskonto?

Wie der Name schon suggeriert, eignet sich ein Gehaltskonto für jemanden, der ein regelmäßiges Gehalt, eine Rente oder Sozialleistung bezieht. Dann kann man sich das Geld bequem zum Monatsanfang auf das Girokonto überweisen lassen und darüber verfügen. Auch für Freiberufler eignet sich ein Gehaltskonto, auf dem bequem die eintreffenden Honorare oder beglichenen Rechnungen verwaltet werden können. Praktisch wird es dann noch, wenn ein zusätzliches Tagesgeldkonto an das Gehaltskonto angeschlossen wird. So kann gleich ein Teil des eingenommenen Geldes darauf eingelagert werden – etwa für die Steuererklärung zum Ende des Jahres oder zur Bildung von Rücklagen. Das hat den Vorteil, dass auf das Geld Zinsen anfallen. Bei einem Girokonto bzw. Gehaltskonto gibt es nämlich meist keine oder nur sehr wenig Zinsen.

Wichtige Kriterien für den Vergleich

Bevor sich ein potentieller Inhaber für ein Gehaltskonto bzw. Girokonto entscheidet, sollten verschiedene Aspekte betrachtet werden. Die Angebote variieren von Bank zu Bank teilweise beachtlich. Ein genauer Blick in unseren Vergleich kann da schon erste Anhaltspunkte geben, welches Gehaltskonto das beste für einen ist. Wir haben für Sie aufgelistet, was für unterschiedliche Angebote es gibt und worauf Sie besonderen Wert legen sollten.

Kosten

Häufig werden von Banken kostenlose Girokonten angeboten, die natürlich auch als Gehaltskonto fungieren können. Bei manchen sind die Kosten wie beispielsweise Führungsgebühren für das Konto allerdings an einen bestimmten Geldeingang im Monat gebunden. Wie hoch dieser Betrag ist, kann jede Bank für sich selber entscheiden und ist dabei frei. Die Mindesteingänge belaufen sich dabei meistens in einer Spanne zwischen 0 und 4000 Euro. Wer über ein niedriges Gehalt verfügt, muss also nicht zwangsläufig Gebühren zahlen – sollte allerdings bei der Wahl der Bank eben genau darauf achten. So kann Geld gespart werden, über das dann verfügt werden kann.

Funktionen

In der Regel verfügt ein Gehaltskonto über die gleichen Funktionen wie ein Girokonto. So gibt es im Normalfall eine EC-Karte für das Konto und auf Antrag auch eine Kreditkarte. Mit diesen Karten kann dann wie bei einem Girokonto bequem Geld am Automaten abgehoben werden oder in einem Geschäft bargeldlos bezahlt werden. Auch kann auf Wunsch ein Dispokredit eingerichtet werden – wenn die entsprechende Bonität dafür vorliegt oder die Bank ihrem Kunden vertraut, falls die entsprechende Bonität nicht nachgewiesen werden kann. Banken haben dabei einen weiten Spielraum, der vor allen Dingen bei einer langjährigen Kundenbeziehung zum Tragen kommen kann.

Prämie

Viele Banken locken ihre Kunden mit einer besonderen Prämie an. Dies können ein spezielles Sonderangebot, Startguthaben oder andere vergünstigte Konditionen sein. So kann beispielsweise beim ersten Geldeingang über einen vorher definierten Betrag eine Bonuszahlung auf dem Konto gutgeschrieben werden. Ein Vergleich unter den Banken lohnt sich, da nicht jedes Geldhaus eine solche Prämie anbietet und unter Umständen auf bares Geld verzichtet werden würde.

Sicherheit

Auch bei der Sicherheit sollte stets geprüft werden, ob das Angebot gut ist. Beispielsweise wenn es um das Onlinebanking geht. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass eine gute Verschlüsselung vorliegt und Ihre Daten vor den Augen Dritter geschützt sind und niemand illegalerweise Zugriff auf Ihr Konto erhält. Auch auf den Punkt Einlagensicherung sollte geachtet werden. Gut ist, wenn die Bank ihren Sitz innerhalb der EU hat, noch besser ist es, wenn diese sich in Deutschland befindet.

Zusatzangebote

Auch sollten eventuelle Zusatzangebote bei der Wahl des richtigen Gehaltskontos eine Rolle spielen. Viele Banken bieten ihren Kunden beispielsweise eine kostenlose Kreditkarte an, die bei einem anderen Geldhaus Gebühren verschlingt. Diese bringt dann in der Regel noch weitere Zusatzangebote mit sich, da beispielsweise einige Kreditkartengesellschaften etwa eine kostenlose Reiserücktrittsversicherung oder eine gratis Auslandskrankenversicherung anbieten, wenn mit der Kreditkarte eine Reise bezahlt wird. Ein genaues Hingucken lohnt sich also. Beachtet werden sollte allerdings, wie lange dieses Zusatzangebot kostenlos ist. Einige Banken bieten eine kostenlose Kreditkarte ohne Gebühren nur im ersten Jahr an. Ab dem zweiten fallen dann ganz normale Grundgebühren an.

Einsatzmöglichkeiten für ein Gehaltskonto

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ein Gehaltskonto eingesetzt werden kann. Wir haben für Sie einmal aufgelistet, was es für Möglichkeiten gibt.

Einzelpersonen

Das Gehaltskonto kann von einer einzelnen Person als Girokonto genutzt werden. So kann der monatliche Gehaltseingang bequem verwaltet werden und anfallende Rechnungen können beglichen werden.

Ehepartner oder Lebenspartnerschaft

Wenn das Gehaltskonto als Gemeinschaftskonto fungiert, dann wohl am häufigsten in einer Ehe oder einer Lebenspartnerschaft. Lassen beide Partner ihr Gehalt auf der Konto fließen, können so auch bequemer gemeinsame Rechnungen oder die Miete beglichen werden.

Verschuldete

Das Gehaltskonto kann auch als P-Konto oder Guthabenkonto zum Einsatz kommen. Bei einem Guthabenkonto besteht der Vorteil darin, dass kein Dispokredit zur Verfügung steht und auch nur das Geld ausgegeben werden kann, das vorhanden ist. Ein P-Konto ist immer auch ein Guthabenkonto. Sollte das Gehaltskonto auf diese Weise geführt werden, kann ein gewisser Betrag des Gehalts nicht verpfändet werden und steht dem Inhaber trotz gerichtlicher Pfändung auf dem Konto zur Verfügung.

Checkliste: So finden Sie das passende Gehaltskonto

Wie Sie bereits gemerkt haben, gibt es vielerlei Dinge bei der Auswahl des passenden Gehaltskontos zu beachten. Angefangen bei den Kontoführungsgebühren über die Prämien bis hin zu besonderen Angeboten haben die Banken unterschiedliche Möglichkeiten, um aus der Masse hervorzustechen. Wir haben für Sie im Folgenden zusammengefasst, auf welche Punkte im allgemeinen geachtet werden sollte.

  1. Was für Kosten kommen auf mich zu und wie kann ich diese minimieren?
  2. Welche Funktionen hält die Bank für mich bereit?
  3. Hat die Bank eventuell eine Prämie für ihre Kunden parat?
  4. Wo hat die Bank ihren Sitz (Stichwort: Einlagensicherung)?
  5. Hält die Bank eventuell Zusatzangebote bereit wie beispielsweise eine kostenlose Kreditkarte?

Wie eröffne ich ein Gehaltskonto?

Haben Sie sich entschieden, ein neues Gehaltskonto zu eröffnen, ist der Weg bis zum ersten Eingang des Lohns nicht mehr weit. Ein paar Schritte müssen dennoch absolviert werden, bevor die Bank Ihr neues Girokonto anlegt.

  1. Suchen Sie sich die passende Bank aus dem Vergleich heraus und berücksichtigen Sie dabei die wesentlichen Punkte, auf die es bei der Auswahl ankommt.
  2. Um das Konto zu eröffnen, müssen Sie einen Antrag bei einer Bank stellen. Dies kann bei einer Filialbank in einer Geschäftsstelle geschehen. Wesentlich komfortabler ist es allerdings, wenn Sie den Antrag online stellen. Dies ist heutzutage sowohl bei Direktbanken als auch bei den Filialbanken in der Regel möglich. Begeben Sie sich dazu auf die Webseite der Bank und geben Sie die erforderlichen Daten ein.
  3. Drucken Sie den Antrag aus und unterschrieben Sie ihn. Alternativ bieten einige Banken auch an, die Antragspapiere vorgefertigt und unterschriftsreif per Post zuzuschicken.
  4. Gehen Sie mit dem ausgedruckten Antrag in eine Postfiliale und machen Sie den Postident. Auf Grundlage dessen, weiß die Bank, wer Sie sind. Schicken Sie die Papiere direkt von dort ab.
  5. Sobald die Unterlagen bei der Bank eingetroffen sind, wird Ihr neues Konto eröffnet und Sie können es nutzen.

Sie sehen also bis zur Eröffnung des Gehaltskontos ist es nicht weit. Bitte bedenken Sie, dass sich die Banken in der Regel eine Schufa-Auskunft einholen, um Ihre Bonität zu prüfen. Für den Fall der Fälle sollten also auch aktuelle Gehaltsbescheinigungen bereit gehalten werden. In Einzelfällen möchten Geldhäuser diese sehen.

Fazit

Bis die Entscheidung für das passende Konto gefallen ist, werden Sie sicherlich ein bisschen Zeit benötigen. Dies ist völlig normal. Schließlich geht es hier um Vertrauen, denn es handelt sich um Ihr Bestes: Ihr Geld. Brechen Sie nichts über das Knie und wägen Sie in unserem Vergleich ab, welcher Bank Sie Ihr Gehalt anvertrauen möchten. Halten Sie vor allen Dingen auch die Augen auf nach zusätzlichen Angeboten, eventuellen Zinsen und Prämienzahlungen. Diese sind häufig nicht zu verachten und wer verzichtet schließlich schon gerne auf geschenktes Geld?

Fragen und Antworten

Wie funktioniert ein Gehaltskonto?

Ein Gehaltskonto funktioniert in der Regel wie ein normales Girokonto, da es auch eines ist. Sie erhalten bei Eröffnung eine EC-Karte, mit der Sie problemlos an jedem Geldautomaten Geld abheben und auch in Geschäften bezahlen können. In der Regel ist auch die Einrichtung eines Dispokredits kein Problem, so lange die notwendige Bonität besteht. Darüber hinaus bieten auch viele Banken eine Kreditkarte zum Konto an.

Wer kann man ein Gehaltskonto eröffnen?

Im Prinzip kann jeder ein Gehaltskonto eröffnen. Da es sich in der Regel um ein Girokonto handelt, sind keine besonderen Voraussetzungen nötig. Letztendlich benötigen Sie einen monatlichen Geldeingang wie Lohn, Rente oder Sozialleistung, damit Sie das Konto auch als Gehaltskonto führen können.

Kann ich ein Gehaltskonto auch in ein P-Konto umwandeln lassen?

Da es sich um ein normales Girokonto handelt, ist eine Umwandlung in ein Pfändungsschutzkonto jederzeit möglich. Allerdings sollte eine Umwandlung erst vorgenommen werden, wenn es zu einer Pfändung kommt. Es kann Ihre Bonität gegenüber der Bank beeinflussen, falls Sie aus heiterem Himmel bei Ihrem Bankberater auftauchen oder online bei Ihrer Direktbank die Umwandlung in ein P-Konto beantragen.

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