• Donnerstag, 13. Dezember 2018

Fidor Bank Girokonto: Erfahrungen & Test

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Als Bank unter Freunden bezeichnet sich die Münchner Fidor Bank, die ihren Kunden derzeit unter anderem ein kostenloses Girokonto anbietet. Darüber hinaus versucht sich dieses noch recht junge Bankhaus innerhalb einer internetaffinen Kundengruppe als Bank zu etablieren, die ihre Dienstleistungen zum einen ausschließlich aus dem Internet heraus anbietet. Darüber hinaus werden aber einige weitere Features geboten, die vor allem bei den sogenannten „digital Natives“ auf Interesse stoßen sollen. Neben Crowdfinance werden auch Social Trading angeboten. Außerdem bietet die Bank den Zugang zur eigenen Community deren Aufbau sie zudem gezielt fördert. Hier können sich die Kunden untereinander über Geld, Anlage und Co austauschen. Die Fidor Bank ist also tatsächlich im Netz zu Hause.

Doch in erster Linie wollen wir uns in unserem Test natürlich mit den Vorzügen des Girokontos beschäftigen. Neben allen Funktionen eines Girokontos bietet das sogenannten Smart Konto bei der Fidor Bank einige weitere interessante Features. Dabei sollten Kunden aber stets auch die Frage der Einlagensicherung im Auge behalten und auf die Seriosität einer Bank achten. Und so liegt ein Schwerpunkt unseres Tests auch auf der Frage, ob der Anleger Betrug oder Abzocke fürchten muss.

Jetzt ein Girokonto bei der Fidor Bank eröffnen!

Vorteile und Nachteile

  • Vollwertiges kostenloses Girokonto
  • Mastercard und Maestro Card kostenlos verfügbar
  • Attraktives Bonusprogramm
  • Variabler Guthabenzins
  • Mit 5,99 Prozent sehr fairer Dispozins
  • Kein Gehaltseingang erforderlich
  • Zugang zu einer sehr aktiven Community
  • Kein aktiver Wechselservice
  • Einschränkungen beim Bargeldzugang
  • Keine Bareinzahlung möglich

Smart Girokonto: Das kostenlose Konto bei der Fidor Bank

Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass das niedrige Zinsniveau auch den Banken zu schaffen macht. Auch wenn sich aber bis jetzt noch kein Institut zu dem Schritt entschlossen, die negativen Zinsen der EZB direkt an die Kunden weiterzugeben, so versuchen doch einige Banken, die Kunden auch bei Girokonten zur Kasse zu bitten. Dies geschieht etwa, indem sie heimlich still und leise an der Kostenschraube drehen. Leistungen wie Überweisungen oder Einzahlungen können nicht mehr grundsätzlich als kostenlose Dienstleistungen beansprucht werden. Für Bankkunden heißt es vor diesem Hintergrund vor allem, beim Vergleich nicht nur auf Gebühren für die Kontoführung zu achten, sondern das Gesamtangebot einer Bank möglichst genau in den Blick zu nehmen.

Das Angebot, welches vor diesem Hintergrund die Fidor Bank mit Sitz in München ihren Kunden unterbreitet, kann dabei alles in allem als sehr fair und attraktiv angesehen werden. Dazu gehört zu allererst, dass bei der Fidor Bank kostenlos auch bedeutet, dass keinerlei Gebühren bei der Kontoführung und damit verbundenen Aktivitäten erhoben werden. Das heißt darüber hinaus aber, dass auch für Überweisungen und Daueraufträge keinerlei Gebühren fällig werden, so dass das Konto im Alltag tatsächlich kostenfrei geführt werden kann.

Eine Ausnahmestellung innerhalb der in Deutschland angebotenen Girokonten dürfte auch der Zinssatz einnehmen, der von der Fidor Bank für einen Dispokredit verlangt wird. Mit lediglich 5,99 Prozent kann dieser Satz bereits mit günstigen Kreditangeboten anderer Banken konkurrieren.

Interessante Zusatzangebote innerhalb der Community

Darüber hinaus verschafft das Kreditinstitut seinen Kunden auch Zugang zu innovativen Instrumenten in der Finanzbranche. So können mit dem Dienst Ripple Protocol sehr kostengünstig Auslandsüberweisung vorgenommen werden. Und die Möglichkeit, per Crowdlending Geld zu leihen oder auch zu verleihen, ist über ein Konto bei der Fidor Bank unkompliziert möglich. Für eine Gebühr von nur 0,49 Euro können sich Kunden untereinander Geldbeträge zwischen fünf und 500 Euro leihen.

Ein weiteres hochinteressantes Feature ist aber darüber hinaus ein Bonusprogramm, welches weit davon entfernt ist, die Kunden nur durch Bonuszahlungen zu einem Wechsel zu motivieren. Das Bonusprogramm belohnt auch gezielt Aktivitäten innerhalb der Community. Für konstruktive Beiträge im Forum der Fidor Bank können sich aktive Nutzer ein kleines Zubrot verdienen. Vorschläge für neue Produkte, die von der Bank umgesetzt werden, können sogar mit bis zu 1.000 Euro belohnt werden.

Ebenfalls erwähnen möchten wir an dieser Stelle den „Geldnotruf“. Hiermit bietet die Fidor Bank ihren Kunden eine Service, der in kurzfristen finanziellen Schwächephasen sehr nützlich sein kann. Bereits nach der erfolgreichen Registrierung kann ein solcher Notruf abgesetzt werden und der Kunde erhält sofort einen Betrag von 100 Euro. Wurde dieser Betrag nach 30 Tagen ordnungsgemäß zurückgezahlt, können zukünftig auch 199 Euro über diesen Notruf abgerufen werden.

Hier zunächst alle wichtigen Fakten für Sie im Überblick:

  • Komplett kostenloses Girokonto
  • Maestro Karte und Mastercard in einer Karte und ebenfalls kostenlos
  • Geldnotruf zur Überwindung finanzieller Engpässe
  • Zugriff auf umfangreiche Community mit zusätzlichen Möglichkeiten wie Crowdfinance
  • Bonus von zwei Euro bei moderater Kartennutzung für Bargeldabhebungen
  • Eingeschränkt kostenloser Zugang zu Bargeld
  • Verzinsung des Guthabens auf dem Girokonto in Höhe von derzeit 0,05 Prozent (Stand 04/2016)

Das Smart Giro ist für alle Gruppen verfügbar

Das Smart Girokonto der Fidor Bank steht grundsätzlich allen Kunden offen und ist nicht an einen regelmäßigen Gehaltseingang gebunden. Somit können nicht nur Angestellte das Konto als reguläres Girokonto nutzen, sondern auch Selbstständige, Hausfrauen und Hausmänner oder auch Arbeitssuchende. Allerdings ist, wie bei anderen Banken auch, die Vergabe eines Dispo-Kredites an einen regelmäßigen Gehaltseingang gebunden. Grundsätzlich ist die Eröffnung eines Kontos aber nicht mit einer Bonitätsprüfung verbunden. Auch der bereits erwähnte Geldnotruf kann grundsätzlich von jedem genutzt werden.

Kontoeröffnung: In wenigen Schritten möglich

Obwohl es zwischen den Angeboten der Banken für Girokonten zum Teil erhebliche Unterschiede gibt, legen die Kunden nach wie vor eine bemerkenswerte Trägheit an den Tag, wenn es darum geht, ihre Bedingungen durch einen Wechsel gezielt zu verbessern und damit langfristig Geld zu sparen. So ist es wohl auch möglich, dass es vielen Banken immer noch gelingt, trotz immer wieder vorgenommener kleinerer Gebührenerhöhungen ihre Kunden zu halten. Allerdings verliert ein konkreter Wechsel deutlich an Schrecken, wenn man sich als Kunde erst einmal damit auseinandergesetzt hat. Insbesondere bei Direktbanken, die Ihre Leistungen allein aus dem Internet anbieten, lässt sich zumindest der Eröffnungsprozesse sehr schnell und effektiv abwickeln, und benötigt nicht viel mehr als fünf Minuten. Zusätzlicher Aufwand muss natürlich eingeplant werden, um das Konto auch als Gehaltskonto bzw. als zentrales Girokonto einzurichten, über das auch alle anderen alltäglichen Zahlungen abgewickelt werden sollen. Zu denken ist dabei an Beiträge für Vereine oder Fitnessstudio und natürlich auch Zahlungseingänge. Auch bei laufenden Krediten muss ein Wechsel des Kontos natürlich entsprechende mitgeteilt werden.

Einige Banken unterstützen ihre Kunden dabei mit einem umfangreichen Wechselservice, in dem alle Zahlungspartner durch die Bank selber über den Wechsel der Kontoverbindung unterrichtet werden. Allerdings wird dieser Service auch nicht in jedem Fall angeboten, sondern etwa nur, wenn ein bestimmter Gehaltseingang zu erwarten bzw. zu verzeichnen ist.

Ein solcher Wechselservice wird von der Fidor Bank allerdings nicht angeboten. Der Kunde muss die Informationen seiner Zahlungspartner also selbst in die Hand nehmen. In der Regel lässt sich dies aber auch sehr einfach per Email erledigen. Doch zunächst zum Vorgang der Eröffnung des Kontos selber. In unserer folgenden Anleitung haben wir alle notwendigen Schritte zusammengestellt.

Schritt für Schritt: So funktioniert die Anmeldung des Fidor Bank Girokontos

  1. Zunächst muss die Startseite der Fidor Bank aufgerufen werden
  2. Direkt im Kopfmenü befindet sich auf der rechten Seite die Schaltfläche „Registrieren“
  3. Mit Klick auf diese Schaltfläche wird das Anmeldeformular geöffnet
  4. Dieses muss vollständig ausgefüllt werden
  5. Ein Passwort für den Zugang muss bestimmt und die AGB, Datenschutzbedingungen sowie der Erhalt des Informationsbogens muss bestätigt werden
  6. Nach der Kontrolle der Daten kann die Anmeldung abgesendet werden
  7. Der Kunde erhält per Email die Unterlagen für die Registrierung per Postident Verfahren
  8. In der Postfiliale werden die Unterlagen per Postident an die Fidor Bank verschickt
  9. Das Konto wird freigeschaltet und kann ab sofort durch den Kunden genutzt werden

Wie gesagt dauert der Anmeldeprozess selber nicht länger als wenige Minuten. Unmittelbar nach dem der zukünftige Kunde den Anmeldebogen verschickt hat, erhält er die Unterlagen, die er nun ausdrucken muss. Nach dem Identitätsnachweis per Postident dauert es noch einmal einige Tage, bis die Unterlagen bei der Fidor Bank eingegangen sind und das Konto bereitgestellt wird. Erst jetzt erhält der Kunde auch seine persönliche Kontonummer. Sobald dies der Fall ist, erhält der Kunde eine weitere Mail und kann das Konto nun regulär nutzen.

Notwendig ist nun aber noch die Erledigung einiger weiterer Formalitäten, um das Smart Girokonto zum eigentlichen Hauptkonto zu machen. Insbesondere müssen alle regelmäßigen Zahlungsempfänger informiert werden, da ansonsten Rücklastschriften drohen, die wiederum mit beträchtlichen Gebühren verbunden sein können. Aber auch die Quellen für regelmäßige Zahlungseingänge müssen selbstverständlich unterrichtet werden. Neben Arbeitgeber kann dies die Rentenkasse oder auch die Familienkasse für das Kindergeld sein. Da auf die Einlagen auf das Guthaben auf den Smart Girokonto der Fidor Bank auch Zinsen gezahlt werden, lohnt es sich darüber hinaus, einen Freistellungsauftrag zu erteilen. So können die regelmäßigen Zinsgutschriften auch vollständig ausgezahlt werden, ohne dass automatisch Kapitalertragssteuern abgeführt werden. Auch wenn es keinen Wechselservice gibt, so unterstützt die Fidor Bank ihre Kunden mit einer umfangreichen Checkliste. Darin findet er alle Hinweise, was bei einem Wechsel sowie der Einrichtung eines neuen Hauptkontos alles zu beachten ist.

Prämie für Neukunden

Die Fidor Bank geht mit einem umfangreichen Angebot an verschiedenen Bonusleistungen an den Start. Ein explizites Bonusangebot mit Prämien für Neukunden hat sie dagegen nicht in ihrem Programm. Gleichwohl bietet das Bonusprogramm der Fidor Bank gerade für internetaffine Kunden einige interessante Möglichkeiten. Hintergrund ist der Ansatz des Institutes, eine eigene Community auf- bzw. auszubauen. So werden den Kunden finanzielle Anreize geboten, hier substanzielle Beiträge einzustellen. Regelmäßige Nutzer des Forums können sich so über die Zeit zusätzliche kleinere Beträge „erschreiben“. So liegt der Bonus für eine eingestellte „Geldfrage“ bei 10 Cent. Auch wer einen eigenen Spartipp anlegt, kann mit 10 Cent rechnen. Wird darüber hinaus eine Frage im Forum beantwortet, winken ebenfalls 10 Cent als Prämie. Insgesamt können je Kategorie und je Monat mehrere Beiträge eingestellt werden, so dass sich der Gesamtbonus bei aktiven Nutzern durchaus auf kleinere Eurobeträge summieren kann.

Als besonders interessant ist in diesem Zusammenhang die Möglichkeit zu bewerten, mit innovativen Produktideen auch größere Boni einzustreichen. Auch dieser Bonus kann über die Community erworben werden. Hierfür muss der Kunden zunächst einen konkreten Vorschlag für ein neues Produkt bzw. eine Dienstleistung der Fidor Bank vorlegen und diesen in der Community zur Diskussion stellen. Wird dieser dann durch die Bank tatsächlich aufgenommen und umgesetzt, kann dies dem Erfinder bis zu 1.000 Euro an Prämie einbringen.

Von den Möglichkeiten zum Erwerb einer Prämie abgesehen kann aber auch das Forum bzw. die Community, die auf diese Weise entsteht, als ein wichtiger Bonus für die Kunden gesehen werden, da so in vielerlei Hinsicht ein praktischer Nutzen für die Nutzer entstehen kann, etwa wenn bestimmte Spartipps umgesetzt werden.

Darüber hinaus wird auch ein sogenannter Video Bonus angeboten. Wer ein ansprechendes Video produziert und es bei YouTube einstellt, kann nach der Bewertung durch eine Jury der Fidor Bank einmal im Monat bis zu 100 Euro verdienen.

Und auch im tag-täglichen Zahlungsverkehr werden einige Boni angeboten, die derzeit in der Bankenlandschaft hierzulande ihresgleichen suchen dürften. Die Eröffnung und kostenlose Führung eines Kontos bei der Fidor Bank ist, wie beschrieben, nicht an einen regelmäßigen Gehaltseingang gebunden. Ist jedoch ein Gehaltseingang zu verzeichnen, gibt es einen Bonus. Gehen mindestens 1.000 Euro ein, so erhält der Kontoinhaber einen Euro und das Monat für Monat.

Abgerundet wird das umfangreiche Bonusprogramm durch Prämien für Neukundenwerbung. Wer einen neuen Kunden gewinnt, bekommt zunächst zehn Euro gutgeschrieben. Und auch von den Aktivitäten der neuen Kunden, etwa in Form der Forennutzung oder weiterer Kundenwerbung können die Werber anteilig profitieren.

Nicht zuletzt gibt es auch noch einen Twitter Bonus. Ab einer Zahl von 100 Followern erhalten registrierte Mitglieder der Fidor Community für jeden Tweet 10 Cent, wobei maximal fünf Tweets je Monat belohnt werden.

Das Bonusprogramm der Fidor Bank ist also in mehrfacher Hinsicht interessant und attraktiv aber vor allem ungewöhnlich und innovativ.

Kundenservice und Serviceleistungen

Wer sich als Kunde bei einer Direkbank anmeldet, kann zunächst keinen umfassenden persönlichen Service wie bei einer klassischen Filialbank erwarten. Trotzdem sollte ein gewisser Grundstandard in Bezug auf den Service vorhanden sein. Bei der Fidor Bank basiert das Service Angebot auf verschiedenen Angeboten und Kanälen. Dabei stellt die telefonische Hotline, nur eine von vielen Möglichkeiten dar, die aber erst bei Anfragen bemüht werden sollte, bei denen auf anderem Wege keine Antwort gefunden werden konnte. Hierzu zählt zunächst das umfangreiche Informationsangebot auf der Webseite selber. Nicht immer ganz übersichtlich sind hierbei von den Konditionen über die Geschäftsbedingungen bis hin zu den weiteren Angeboten eigentlich alle notwendigen Informationen rund um die Produkte der Fidor Bank zu finden. Darüber hinaus wurde auch ein eigener FAQ Bereich eingerichtet. Auch darin kann nach Antworten und Informationen gesucht werden. Mit einer Stichwortsuche ist es dabei sehr leicht, zielgerichtet zu den entsprechenden Themen vorzudringen.

Doch damit ist das Angebot an Unterstützungsmöglichkeiten noch längst nicht erschöpft. Ein wichtiges Element des Serviceangebotes der Fidor Bank ist die Community. Hier können sich Kunden untereinander unterstützen. Dies wird von Seiten der Bank auch insoweit flankiert, dass User für bestimmte Einträge auch finanziell belohnt werden.

In diesem Zusammenhang fördert die Fidor Bank auch den Aufbau eines Videoangebotes auf einem eigenen YouTube Kanal durch die Kunden selber. Wer eigene Videos erstellt, in denen einzelne Aspekte des Angebotes der Fidor Bank erklärt werden, wird ebenfalls mit einem finanziellen Bonus belohnt. Auf diese Weise entsteht eine wachsende Auswahl von Videos, mit denen sich Kunden und Interessenten gezielt informieren können. Hier kann man als Kunde etwa erfahren, wie ein SEPA Lastschriftmandat eingerichtet werden kann oder wie der Geldnotruf der Fidor Bank zu aktivieren ist.

Darüber hinaus ist die Fidor Bank als im Internet beheimateter Anbieter auch auf den verschiedenen Social Media Kanälen präsent. Unter anderem wird ein Kanal auf YouTube betrieben, ein Twitter Account angeboten und auch auf Facebook ist die Fidor Bank präsent.

Sind diese Möglichkeiten ausgeschöpft, besteht immer noch die Möglichkeit, sich per Mail an die Kollegen der Fidor Bank zu wenden, oder eben über die genannte Telefonnummer den direkten Kontakt zu suchen.

In jedem Fall ist es nach unseren Erfahrungen sehr einfach möglich, schnell benötigte Hilfestellungen und Informationen zu erlangen.

Übersicht: Kontaktmöglichkeiten und Bargeldzugang

UnternehmenFidor Bank AG
AdresseSandstraße 33

80335 München

Deutschland

Telefon:089 / 189 085 233
E-Mail:info@fidor.de
Fax:089 / 189 085 199
Bargeldzugang:Eingeschränkt kostenlos möglich an vielen Automaten über Maestro und MasterCard (maximal 2 Abhebungen je Monat)

Während also der reguläre Bankverehr über die gut strukturierte Webseite abgewickelt werden kann, ist es wohl bei einer Direktbank auch selbstverständlich, dass es ein umfassendes Angebot für die mobile Nutzung gibt.

In jedem Fall bietet die Fidor Bank sowohl für iOS als auch für Android eine eigene App, mit der sehr bequem und komfortabel alle Bankgeschäfte erledigt werden können und auch darüber hinaus noch einige Features zur Verfügung stehen. So kann etwa der bereits erwähnte „Geldnotruf“ auch per App ausgelöst werden. Zum Leistungsspektrum der App gehört zudem ein „Bewegungsmelder“, der über alle Vorgänge auf dem Konto automatisch informiert, wenn dies gewünscht ist.

Insgesamt etwas schwach aufgestellt ist die Fidor Bank dagegen auf dem Gebiet der Versorgung mit Bargeld. Auch wenn die Abschaffung des Bargeldes immer wieder diskutiert wird und in einigen europäischen Ländern auch schon erstaunlich weit vorangeschritten ist, wird wohl gerade in Deutschland die Bargeldzahlung auf absehbarer Zeit noch eine wichtige Rolle spielen.

Das Geschäftsmodell der Fidor Bank ist dabei aber eher auf bargeldlosen Zahlungsverkehr ausgerichtet. So bietet die Bank ihren Kunden nur maximal zwei kostenlose Abhebungen je Monat an. Gelingt es dem Kunden darüber hinaus, auch auf diese Abhebungen zu verzichten, werden sie zudem mit einem weiteren Bonus von einem Euro belohnt. Grundsätzlich ist es aber jederzeit möglich, sich über die Systeme Maestro und Mastercard in Deutschland aber auch weltweit Bargeld zu verschaffen. Ab der dritten Auszahlung können dafür aber auch Kosten anfallen.

Kontoführung und Gebühren

Grundsätzlich kann das Smart Girokonto der Fidor Bank komplett kostenlos geführt werden. Darüber hinaus werden allerdings auch einige Zusatzleistungen angeboten, die durchaus mit Kosten verbunden sind. Ob das Konto also wirklich komplett kostenfrei bleibt, hängt auch vom Kunden und dessen Nutzungsverhalten selber ab.

Sowohl für Kontoführung, die Ausgabe und Nutzung der Karten, sowie jeglicher Zahlungsverkehr über das Konto sind von Gebühren befreit. Eine Einschränkung gibt es dagegen beim Bargeldzugang. Wie bereits beschrieben, setzt die Fidor Bank vor allem aufs bargeldloses Bezahlen, in dem der kostenlose Zugang zu Bargeld reglementiert wird. Laut AGB stehen dem Nutzer je Monat lediglich zwei kostenlose Abhebungen zur Verfügung. Darüber hinaus werden Gebühren fällig, die je nach Automat und Betreiber auch unterschiedlich hoch ausfallen können. In der Regel werden die zu erwartenden Gebühren aber vor der Abhebung angezeigt und der Bankkunde hat die Chance, den Vorgang noch abzubrechen. Während andere Banken zum Beispiel in Kooperation mit Supermärkten die Möglichkeit bieten, beim Einkauf ab einem bestimmten Warenwert an der Kasse kostenlos Bargeld abzuheben oder hier auch Geld einzuzahlen, werden derartige Alternativen von der Fidor Bank nicht angeboten. Dem Kunden bleibt also nur die Möglichkeit, seine Abhebungen genau zu planen und einzuteilen und nach Möglichkeit auf Bargeld zu verzichten, wenn er sein Girokonto kostenlos führen will.

Die Einschränkungen im Umgang mit Bargeld betreffen darüber hinaus auch die Einzahlungsmöglichkeiten. Da die Fidor Bank als Direktbank über keinerlei Filialsystem verfügt und darüber hinaus derzeit auch nicht mit anderen Banken kooperiert, um auf deren Terminals zugreifen zu können, kann kostenlos grundsätzlich kein Bargeld eingezahlt werden. Auch wenn auf diese Möglichkeiten heutzutage von vielen nur in Ausnahmefällen zurückgegriffen wird, sind durchaus Situationen vorstellbar, in denen man auf einen solchen Service angewiesen ist. Man denke an größere Geldgeschenke bei Familienfeiern oder auch an den Verkauf eines Autos. Von Seiten der Fidor Bank wird zu diesem Zweck nur der Service des Internetdienstleister GiroPay angeboten, bei dem aber Gebühren von einem Prozent auf die Zahlungssumme fällig werden. Sollen etwa 2.000 Euro eingezahlt werden, so schlägt dies immerhin mit 20 Euro Gebühr zu Buche. Denkbar wäre, das Geld auf ein Konto eines Bekannten einzuzahlen und sich dann überweisen zu lassen. Wer aber häufiger mit Bargeld zu tun haben sollte, ist bei der Fidor Bank wohl eher falsch aufgehoben. Auch der Scheckverkehr, also insbesondere das Einlösungen von Schecks, aber auch Scheckeinzug oder Schecksperre, sind bei der Fidor Bank nicht möglich.

Wie bei anderen Instituten auch, werden die Karten an Neukunden selber zunächst kostenlos ausgegeben. Geht eine Karte jedoch verloren und es wird Ersatz benötigt, werden 15 Euro fällig.

Die wichtigsten Konditionen im Überblick:

Kontoführungkostenfrei
Maestro-Kartekostenfrei
Kreditkarte:kostenfrei
Ersatzkarte:15 Euro
Dispozins:5,99 Prozent
ÜberziehungszinsBei Girokonto nicht möglich, bei Kreditkartenguthaben 13,9 Prozent
Kontoauszug:Kostenlos über elektronisches Postfach
Bareinzahlungüber Fidor Bank nicht möglich, über giro Pay 1 Prozent der Summe
Überweisung:kostenfrei
Bargeld abhebenZwei Abhebungen je Monat kostenlos, Bonus bei Verzicht auf Abhebungen

Wie bei fast allen Girokonten besteht auch beim Smart Girokonto der Fidor Bank die Möglichkeit, in Abhängigkeit der Bonität einen Dispo Kreditrahmen einrichten zu lassen. Die Bank kündigt an, innerhalb von 60 Sekunden aufgrund der Angaben über den Dispo selber und dessen Höhe zu entscheiden. Attraktiv ist der Dispo allemal, da der aktuelle Zins lediglich 5,99 Prozent beträgt. Dies kann in der Tat als gute Alternative zu einem regulären Ratenkredit angesehen werden. Darüber hinaus gibt die Fidor Bank an, dass eine Überziehung des eingeräumten Disporahmens nicht vorgesehen ist. Auch dies ist nach unserer Erfahrung als durchaus faires Angebot zu bezeichnen. Denn viele Banken räumen ihren Kunden eine sogenannte geduldete Überziehung an, für die sie die Kunden dann aber mit deutlich erhöhten Zinsen zur Kasse bitten.

Dagegen kann es aber auch bei der Fidor Bank in Ausnahmefällen dazu kommen, dass bei Zahlungen über die Kreditkarte das Dispolimit überschritten wird. Für entsprechende Beträge, die über diesen Rahmen hinausgehen, werden Zinsen in Höhe von 13,9 Prozent verlangt. Mit vergleichsweise hohen Zinsen sind darüber hinaus auch diejenigen Darlehen verbunden, die über den sogenannten Geldnotruf gewährt werden, auch wenn die entsprechenden Beträge auf Grund der niedrigen Darlehenssummen zwischen 100 und 200 Euro scheinbar niedrig ausfallen. Wer sich erstmalig über den Geldnotruf 100 Euro für 30 Tage beschafft, muss am Ende dieser Phase 106 Euro zurückzahlen, was einem effektiven jährlichen Zinssatz von rund 72 Prozent entspricht. Bei weiteren Notruf Darlehen können dann etwas günstigere Konditionen in Anspruch genommen werden. So können sich die Kunden nun den Betrag von 199 Euro für 60 Tage leihen und am Ende 205 Euro zurückzahlen. Dies entspricht auf das Gesamtjahr gerechnet effektiv einem Zinssatz von 18 Prozent. Der Geldnotruf sollte also vor dem Hintergrund dieser Konditionen wirklich nur im absoluten Notfall genutzt werden, um die Kosten für das Konto im erträglichen Rahmen zu halten. Als längerfristige Kreditvariante ist dieses Feature dagegen in keinem Fall zu empfehlen.

Als Direktbank wickelt die Fidor Bank den Versand von Kontoauszügen über das elektronische Postfach ab, welches jeder Kunde über seinen Online Account erhält. Dieser Service wird ebenfalls komplett kostenlos angeboten. Wer darüber hinaus Duplikate per Post benötigt, muss allerdings mit Gebühren rechnen. Zuzüglich Porto verlangt die Bank hierfür drei Euro je Auszug.

Weitere Kontomodelle und Angebote

Bei der Fidor Bank handelt es sich nicht um einen Anbieter, der mit dem Smart Girokonto nur ein einziges Produkt anbietet. Für Privatkunden ist dieses Konto selber aber zunächst die einzige Möglichkeit und vor allem der Einstieg in die Welt der Fidor Bank. Hinzu kommt ein Smart Geschäftskonto, welches von Freiberuflern und Selbstständigen als solches genutzt werden kann. Auch dieses ist in der Führung komplett kostenlos und bietet, wie das Smart Girokonto auch einige interessante Zusatznutzen, wie Dispokredit oder Kreditkartennutzung. Nutzern des Geschäftskontos wird zudem ebenfalls der Zugang zu einer Community eröffnet, in der sich durchaus auch geschäftliche Kontakte knüpfen lassen. In erster Linie dient das Forum aber dazu, sich über Geldfragen auszutauschen.

An dieser Stelle möchten wir uns aber mit den weiteren Anboten für Privatkunden beschäftigen. Zunächst haben diese die Möglichkeit, zusätzliche Karten zu beantragen. Neben der kostenlosen SmartCard mit MasterCard und Maestro Funktion ist auch die Debit MasterCard im Angebot. Für eine jährliche Gebühr von 14,95 Euro hat der Nutzer weltweit kostengünstigen Zugang zu Bargeld, ohne Fremdwährungsgebühren bezahlen zu müssen. Da es sich um eine Debit Kreditkarte handelt, ist auch keine Bonitätsprüfung erforderlich. Der finanzielle Rahmen der Karte wird dabei vom Guthaben auf dem Girokonto zuzüglich eines möglicherweise eingeräumten Disporahmens bestimmt. Innerhalb des Euro Währungsraumes kann einmal je Monat kostenlos Bargeld abgehoben werden. Darüber hinaus darf aktuell mit einer Guthabenverzinsung von 0,05 Prozent gerechnet werden.

Weiterhin bietet die Fidor Bank sowohl Privatkunden als auch Geschäftskunden eine Reihe weitere Bankdienstleistungen an. Hierzu gehören klassische Produkte wie Sparanlagen sowie einige Produkte zur Altersvorsorge.

Im Anlagebereich gibt es dabei neben den Sparbriefen auch sogenannte Kapitalbriefe. Während bei Sparbriefen als klassische und sehr sichere Geldanlagevariante Geld für Zeiträume von drei bis 36 Monaten zu Zinsen bis zu 1,8 Prozent angelegt werden kann, können mit den Kapitalbriefen deutlich höhere Renditen erzielt werden. Wie bei den Sparbriefen sind hier Anlagesummen zwischen 100 Euro und maximal 100.000 Euro möglich. Die verfügbaren Anlagehorizonte betragen dabei fünf, acht und zehn Jahre. Die jährlich ausgezahlten Renditen liegen hier bei vier, sechs und acht Prozent. Allerdings handelt es sich dabei um Kapitalanlagen mit sogenannter Nachrangabrede, so dass auch ein erhöhtes Ausfallrisiko in Kauf genommen werden muss.

Im Bereich Kredite haben die Kunden der Fidor Bank die Möglichkeit, sich über den Dispo Kredit einen größeren finanziellen Spielraum zu verschaffen und dass zu sehr günstigen Konditionen von derzeit 5,99 Prozent. Klassische Verbraucherkredite werden darüber hinaus nicht angeboten.

Im Bereich Vorsorge kooperiert die Fidor Bank mit dem Sparplan Anbieter fairr.de, über den auf Aktienbasis langfristig ein Vermögen zur Altersvorsorge aufgebaut werden kann. Für Angestellte besteht auch Zugang zu Riesterprodukten und einer entsprechenden Förderung. Weiterhin werden verschiedene Social Payment Dienstleistungen angeboten, mit denen am einfachen elektronischen Zahlungsverkehr teilgenommen werden kann. So ist es möglich, in Echtzeit mit dem Handy Geld an Freunde zu überweisen. Außerdem bietet die Fidor Bank den Kauf und die Verwaltung von Edelmetallen sowie von Fremdwährungen an. Ab einem Euro als Anlagesumme und einer Kaufgebühr ab 3,24 Prozent können die Kunden der Fidor Bank auch in Gold, Silber oder Paladium investieren. Auch physisches Gold und andere Edelmetalle können erworben werden.

Nicht zuletzt hat man als Kunde der Fidor Bank Zugang zu sehr innovativen Finanzdienstleistungen. So kann man sich per Crowdfinance Geld über die Community beschaffen und auch zur neuen Anlageform des Social Tradings bietet die Bank durch Kooperation mit den Partnern ayondo, sharwise und Brokertain unmittelbaren Zugang.

Für Geschäftskunden besteht zudem die Möglichkeit, sich mit der Cyber Versicherung gegen die Folgen von Hackerangriffen zu versichern. Selbstverständlich können aber auch Geschäftskunden das Crowdfinance Angebot nutzen sowie bei entsprechenden regelmäßigen Umsätzen einen Kredit in Form eines kostengünstigen Dispos in Anspruch nehmen.

Hintergrund zum Unternehmen

Bis hierhin sollte klar geworden sein, dass sich die Fidor Bank voll und ganz auf Finanzdienstleistungen der Zukunft im sogenannten Web 2.0 Format spezialisiert hat. Gleichwohl handelt es sich rein rechtlich um eine ganz normale Direktbank, die offiziell in Deutschland registriert ist. Damit können die Kunden der Bank auch vollständig auf die üblichen Sicherheitsstandards vertrauen, die allen Kunden deutscher Kreditinstitute zu Gute kommen. Dazu gehört in erster Linie die garantierte Einlagensicherung, die im Falle eines Zahlungsausfalles der Bank bis zu einer Summe von 100.000 Euro greift. Darüber hinaus ist die Bank auch bei der BaFin lizensiert und wird durch diese Aufsichtsbehörde auch kontrolliert. Auch vor diesem Hintergrund haben die Kunden die volle Sicherheit, dass weder Abzocke noch Betrug befürchtet werden müssen.

Rein rechtlich handelt es sich bei der Bank um eine Aktiengesellschaft, deren Anteile seit 2012 auch über die Börse gehandelt werden können. Etwa ein Drittel der Aktien befinden sich im sogenannten Free Float. Die übrigen Anteile werden von Privatpersonen, Vorständen sowie Beteiligungsgesellschaften gehalten.

Historisch gesehen geht die Entwicklung der Bank bis in das Jahr 2003 zurück. Damals wurde sie noch als Finanzdienstleister ohne Banklizenz unter dem Namen Kölsch Kröner & Co AG gegründet. Erst im Jahre 2009 erhielt das Unternehmen die Lizenz als Vollbank und bietet seither ihre Geschäfte als Direktbank an. Gründer und heutiger Anteilseigener und Vorstandsvorsitzender ist Matthias Kröner, der ehemalige Leiter der DAB Bank.

Die Bank wickelt ihre Geschäfte derzeit auf einer Basis von durchschnittlich 40 Mitarbeitern ab. Sowohl Kreditvolumen als auch Einlagebestand sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Im Geschäftsjahr 2014 betrugen das Kreditvolumen 219,2 Mio. Euro sowie der Einlagebestand 269 Mio. Euro. Damit handelt es sich zweifellos um eine vergleichsweise kleine Bank. Nach einem Verlust im Geschäftsjahr 2012 von 2,11 Mio Euro hat die Bank in den Jahren 2013 und 2013 ein positives Jahresergebnis erwirtschaftet. Im Jahre 2014 lag das Ergebnis bei 2,38 Mio Euro. Wirtschaftlich steht das Unternehmen also auf soliden Beinen.

Fazit: Fidor Bank ist das Finanzinstitut im Web 2.0 Format

Mit der Fidor Bank haben wir ein Institut vorgestellt, das im Bereich der Finanzdienstleistungen neue Wege beschreitet. Eine wichtige Rolle spielt für die Bank dabei die Community. Das Institut hat es sich explizit zum Ziel gemacht, seine Kunden im Interesse des gegenseitigen Nutzens miteinander zu vernetzen. Dafür werden nicht nur entsprechende Medien wie Foren und Videokanäle zur Verfügung gestellt, sondern auch in Form von Prämien finanzielle Anreize geboten, sich aktiv in diese Community einzubringen. Darüber hinaus werden aber auch verschiedene innovative Finanzdienstleistungen angeboten, die in den Augen vieler Experten als zukunftsweisend gelten. Neben Crowdfinancing haben die Kunden auch die Möglichkeit am kontaktlosen Bezahlen teilzunehmen oder elektronische Überweisungen in Echtzeit vorzunehmen.

Darüber hinaus bietet die Fidor Bank aber auch ein voll funktionsfähiges und vor allem kostenloses Girokonto, welches nicht an einen bestimmten regelmäßigen Geldeingang gebunden ist. Ein gewisser Schwachpunkt besteht allerdings in den Möglichkeiten zum Bargeldzugang sowie der Einzahlung. Auch hier sie die Bank ihre Zeit bereits etwas voraus und setzt vorrangig auf den Bargeldlosen Zahlungsverkehr. Bei entsprechendem Nutzungsverhalten stellt dies aber kein ernsthaftes Problem dar und es bestehen gute Chancen, dass Kunden und Bank wirklich gute und vor allem langfristige Freunde werden.

Jetzt ein Girokonto bei der Fidor Bank eröffnen!

Fragen und Antworten zur Fidor Bank

Können beim Smart Girokonto auch Partnerkarten genutzt werden?

Nein, dies ist derzeit nicht möglich. Es werden weder Zweit- noch Partnerkarten angeboten.

Wie groß ist eigentlich die Community der Fidor Bank?

Zentrales Kriterium für den Nutzen einer Community ist vor allem deren Größe. Die Bank selber bezeichnet ihre Community als aktivste Finanzcommunity innerhalb Deutschlands. Derzeit sind mehr als 300.000 Nutzer aktiv, zu denen neben den Kunden selbstverständlich auch Mitarbeiter und Vorstände der Bank gehören. Auch auf diese Art und Weise geht die Bank mit Blick auf die Beziehungen zu den Kunden und zwischen den Kunden untereinander völlig neue Wege. Ein Ergebnis dieser Aktivitäten ist etwa eine Broschüre, an der auch Kunden mitgeschrieben haben.

Hat die Fidor Bank für ihren ungewöhnlichen und innovativen Ansatz auch schon Auszeichnungen erhalten?

Die Bank hat in den letzten Jahren immer wieder Auszeichnungen erhalten. Unter anderem wurde sie als innovativste und disruptivste Bank Deutschlands ausgezeichnet. Das Weltwirtschaftsforum (WEF) verlieh der Bank den Titel „Global Growth Company“.

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