Die Post befördert nicht nur Briefe und Päckchen, sondern bietet über die Postbank auch Finanzdienstleistungen an. Und dies nicht erst seit gestern, sondern schon seit mehr als 100 Jahren. Zum Angebot gehört dabei auch ein als kostenlos beworbenes Girokonto. Wer allerdings genauer hinschaut, wird schnell bemerken, dass durchaus Kosten anfallen können. Wirklich kostenlos ist diese Angebot nämlich nur für Inhaber mit einem regelmäßigen Gehaltseingang. Ist diese Voraussetzung jedoch gegeben, kann das Giro plus aber durchaus zu sehr geringen oder sogar ohne Kosten in Anspruch genommen werden. Hier zunächst die wichtigsten Vor- und Nachteil des Giro plus der Postbank.
Inhaltsverzeichnis
- Vorteile und Nachteile
- Giro plus: Das kostenlose Konto bei der Postbank
- Kontoeröffnung: In wenigen Schritten möglich
- Prämie für Neukunden
- Kundenservice und Serviceleistungen
- Kontoführung und Gebühren
- Weitere Kontomodelle und Angebote
- Hintergrund zum Unternehmen
- Fazit: Giro plus ist das kostenlose Konto bei der Postbank
- Fragen und Antworten
Vorteile und Nachteile
- Vollwertiges Girokonto mit allen Funktionen
- Sehr guter Zugang zu Bargeld mit der kostenlosen Girocard
- Auch Zugang zu Filialservice
- Kostenfrei nur bei monatlichem Geldeingang über 1.000 Euro
- VISA Card nur im ersten Jahr kostenfrei
- Mit 10,75 Prozent recht hoher Dispozinssatz
- Es gibt keinen aktiven Wechselservice
In einem Test haben wir uns das Giro plus der Postbank, die eine hundertprozentige Tochter der Deutschen Bank ist, genauer angeschaut und geprüft, welche Leistungen die Kunden hier zu welchem Preis erwarten können. Nicht fehlen darf dabei die Frage nach der Seriosität eines Institutes. Denn Abzocke oder Betrug sollten von vornherein ausgeschlossen werden können, bevor man sich als Kunde für ein bestimmtes Produkt entscheidet.
Giro plus: Das kostenlose Konto bei der Postbank
Kostenlos nur bei regelmäßigem Gehaltseingang
Nach dem in den letzten Jahren immer mehr Direktbanken den Markt aufgerollt haben und den etablierten Banken mit ihren günstigen Angeboten viele Kunden abgeworben haben, sind auch verschiedene Filialbanken dazu übergegangen, kostengünstige Produkte zu entwickeln und anzubieten. Als wichtigstes Ankerangebot für neue Kunden gilt in diesem Zusammenhang nach wie vor das Girokonto. Und um der Online-Konkurrenz das Feld nicht vollends überlassen zu müssen, sind mittlerweile auch bei klassischen Filialbanken kostenlose Girokonten möglich. Als ein Beispiel für diese Entwicklung kann das Giro plus gelten, welches durch die Postbank als kostenloses Girokonto beworben wird. Dabei kann die Bezeichnung kostenlos allerdings nur eingeschränkte Gültigkeit beanspruchen. Während es bei der reinen Online Konkurrenz durchaus möglich ist, ein kostenloses Girokonto auch ohne regelmäßigen Gehaltseingang zu bekommen, ist diese Bedingungen beim Giro plus an einen regelmäßigen Gehaltseingang von mindestens 1.000 Euro je Monat gebunden.
Liegen die Gehaltseingänge unter diesem Betrag, so müssen unter Umständen monatlich 5,90 Euro an Gebühren eingeplant werden. Allerdings gibt es auch ein paar Ausnahmen.