• Donnerstag, 29. Januar 2026

Online mit dem Girokonto zahlen: Welche Möglichkeiten habe ich?

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Durch die Technik hat sich das Leben der Menschen in den letzten Jahren vollständig geändert. Während vor gut 20 Jahren zum Beispiel noch zwingend für einen Einkauf in den nächsten Supermarkt gefahren werden musste, hilft das Internet bei Bestellungen oder ähnlichem mittlerweile problemlos weiter. Doch wie genau kann ich überhaupt bezahlen, wenn ich einen Dienst im Internet in Anspruch nehme oder einen Artikel erwerbe? Wir wollen einmal einen genauen Blick auf die Abwicklung der Zahlungen im Internet werfen und schauen uns an, welche Wege die Besitzer eines Girokontos einschlagen können.

Unterschiedlichste Zahlungsgründe sind im Netz zu finden

Das Beispiel mit dem Supermarkt ist natürlich nur eines von vielen. Tatsächlich gibt es heute nur wenige Menschen, die nicht schon einmal etwas im Internet bestellt haben oder dies in naher Zukunft in Erwägung ziehen. Dabei kann es sich zum Beispiel ganz klassisch um den Kauf eines Produkts handeln, welches anschließend auf dem Postwege zum Käufer findet. Alternativ können im Internet aber natürlich auch Investments getätigt werden, für die häufig ebenfalls eine Einzahlung erforderlich ist. Darüber hinaus werden die Zahlungen auch im Bereich der Unterhaltung eingesetzt, da zum Beispiel bei Sportwetten oder Online-Lotterien immer ein gewisses Kapital eingebracht werden muss. Schon jetzt zeigt sich also: Es ist sinnvoll, sich mit den Online-Zahlungen via Girokonto einmal ganz genau auseinanderzusetzen.

Überweisung und Lastschrift: Zeitlose Klassiker?

Zwei der bekanntesten Optionen für die Abwicklung der Zahlungen im Internet sind die Überweisung und die Lastschrift. Bei einer Überweisung erhalten die Käufer die Bankverbindung des Anbieters zum Beispiel per E-Mail und können den Betrag anschließend auf das Konto des Empfängers überweisen. Beim Lastschriftverfahren wird hingegen die eigene Bankverbindung zur Verfügung gestellt und der Shop oder Verkäufer zieht den entsprechenden Betrag von diesem ein. Beide Möglichkeiten genießen speziell in Deutschland eine lange Tradition und wurden von vielen Menschen verwendet. Auch jetzt gibt es noch zahlreiche Shops, in denen problemlos mit einer Überweisung gezahlt werden kann. Allerdings gibt es auch einige gute Gründe, diese Option nicht zu nutzen. Welche das genau sind, werden wir im weiteren Verlauf noch einmal genauer erläutern- Zunächst einmal wollen wir uns ansehen, welche Alternativen zur Überweisung und Lastschrift in Anspruch genommen werden können.

Die Alternativen zu Überweisung und Lastschrift im Blick

Wer einmal den Kassenbereich eines Shops oder Dienstleisters im Internet aufruft, der wird neben der Lastschrift und der Überweisung zahlreiche Alternativen finden. Diese variieren teilweise zwischen den unterschiedlichen Regionen dieser Erde, so dass deutsche Nutzer zum Beispiel nicht auf alle Optionen zurückgreifen können. Dennoch haben wir im Folgenden einmal einen Blick auf die bekanntesten Alternativen geworfen, auf die ein Großteil aller Nutzer zurückgreift.

Kreditkarten: Altbewährt und altbekannt

Natürlich werden in zahlreichen Online-Shops Zahlungen mit der Kreditkarte ermöglicht. In diesem Fall wird die Zahlung also einfach dadurch abgewickelt, dass die Kreditkartennummer und die jeweilige Security-Nummer vom Käufer im Shop eingetragen werden. Die Zahlung wird anschließend sofort durchgeführt, so dass der Händler die Transaktion auch direkt weiter bearbeiten kann. Der jeweilige Betrag wird anschließend ganz regulär mit der Kreditkartenabrechnung verbucht und dann vom Guthabenkonto eingezogen. Der Nachteil an der ganzen Sache ist allerdings, dass längst nicht jeder Nutzer eine eigene Kreditkarte besitzt – und vielleicht auch gar nicht haben möchte. Unser Tipp: Eine Prepaid-Kreditkarte. Die Funktionsweise ist der einer echten Kreditkarte sehr ähnlich, allerdings muss bei der Prepaid-Variante zunächst ein gewisser Betrag auf die Karte geladen werden. Ausgeben können Nutzer in diesem Fall also nur so viel, wie auch tatsächlich auf der Prepaid-Kreditkarte vorhanden ist.

PayPal: Prominente Zahlungsabwicklung

Eine weitere mögliche Alternative für die Zahlungen im Internet stellt die elektronische Geldbörse von PayPal dar. PayPal wurde im Jahre 1998 gegründet und gilt heute als einer der prominentesten Zahlungsdienstleister überhaupt. Der Gedanke hinter PayPal ist simpel: Die Kunden wickeln ihre Zahlungen nicht direkt mit dem Bankkonto ab, sondern nutzen hierfür stattdessen den Zwischenschritt der elektronischen Geldbörse. Das bedeutet nichts anders, als das die Summe ganz bequem vom PayPal-Konto abgebucht wird. Auch hier profitieren die Nutzer von einer sofortigen Abwicklung der Transaktion, da PayPal die Summe direkt an den Händler zahlt. Sollte das eigene PayPal-Konto keine ausreichende Deckung für diese Zahlung vorweisen, wird die Summe vom Bankkonto oder der Kreditkarte des PayPal-Nutzers abgezogen. Wichtig: Um PayPal nutzen zu können, ist erst einmal ein eigenes Konto beim Zahlungsdienstleister notwendig. Dieses kann aber leicht eingerichtet werden und lässt sich anschließend auch denkbar simpel mit dem Referenzkonto bei der Hausbank verknüpfen.

Skrill und Neteller: Auch hier wird per eWallet gezahlt

Zwei ganz ähnliche Optionen wie PayPal stellen die eWallets von Skrill und Neteller dar. Vor allem im britischen Raum sind diese beiden Zahlungsmethoden sehr beliebt, in Deutschland stehen die Anbieter ein bisschen im Schatten von PayPal. Nichtdestotrotz lohnt sich ein Blick auf die Zahlungen mit den beiden elektronische Geldbörsen, denn die Funktionsweise ist auch hier denkbar simpel. Nutzer können ihr Skrill- oder Neteller-Konto ganz einfach mit einem gewissen Betrag aufladen und diesen dann zum Beispiel für den Kauf eines Produktes verwenden. Auch hier gilt: Sollte das Konto nicht ausreichend gedeckt sein, wird die Summe direkt vom Bankkonto des Nutzers eingezogen. Die Registrierung bei beiden Anbietern ist vollkommen kostenlos möglich und lässt sich in beiden Fällen innerhalb weniger Augenblicke erledigen.

Sofortüberweisung und Giropay: Direkte Verknüpfung mit dem Girokonto

Noch einmal einen etwas anderen Weg schlagen die Zahlungsoptionen der Sofortüberweisung und Giropay ein. Bei diesen Anbietern handelt es sich zwar ebenfalls um elektronische Zahlungsanbieter, allerdings wird kein separates Konto benötigt. Stattdessen werden sämtliche Transaktionen direkt über das Bankkonto bei der Hausbank abgewickelt, worauf mittels Online-Banking zugegriffen wird. Konkret bedeutet das, dass die Nutzer zum Beispiel einen Einkauf im Internet tätigen und der entsprechende Betrag direkt vom Bankkonto gebucht wird. Hierfür wird vom Zahlungsdienstleister eine TAN an das Handy des Kontoinhabers verschickt, welche dieser zum Bestätigen der Transaktion eingeben muss. Abgewickelt werden die Zahlungen innerhalb von wenigen Augenblicken, so dass der Händler zum Beispiel den Versand der Bestellung sofort einleiten kann.

Vorteile der elektronischen Zahlungsmethoden liegen auf der Hand

Weshalb viele Menschen auf Skrill, Neteller, PayPal oder eine ähnliche elektronische Zahlungsmethode zurückgreifen, dürfte klar sein: Der Vorteil liegt vor alle min der Geschwindigkeit. Bei einer Banküberweisung vergehen in der Regel mehrere Werktage, ehe der gebuchte Betrag auch wirklich auf dem Konto des Empfängers zur Verfügung steht. Ähnliches gilt für das Lastschriftverfahren, denn auch hier muss eine Wartezeit in Kauf genommen werden. Die eWallets allerdings arbeiten mit einer sofortigen Bestätigung für den Händler. Dieser kann sich also jederzeit sicher sein, dass er sein Geld auch wirklich bekommen wird – und dementsprechend schnell kann natürlich auch die Bestellung der Kunden bearbeitet werden. Zusätzlich dazu lassen sich im Zusammenhang mit den elektronischen Zahlungsoptionen aber noch weitere Vorteile entdecken. Einer davon ist die Sicherheit. Wer zum Beispiel mit einer Kreditkarte seine Zahlungen abwickelt, muss hierfür die vollständige Kreditkartennummer und seine Sicherheitsnummer eingeben. Für Kriminelle ein gefundenes Fressen. Anders ist es bei den eWallets, denn hier wird die Zahlung einzig und allein durch die Angabe der Wallet-Daten durchgeführt – also durch die E-Mail-Adresse und ein Passwort.

Ganz nebenbei lässt sich auch erwähnen, dass die Registrierung eines eWallets in den meisten Fällen kostenlos ist. Allerdings sollte zumindest darauf geachtet werden, dass zum Beispiel für das Aufladen des Kontos gewisse Gebühren entstehen können. Hier sollte das Auge offenbleiben, denn ansonsten können böse Zusatzkosten entstehen.

Worauf ist bei Zahlungen im Internet generell zu achten?

Es gibt gute Gründe dafür, ausgerechnet online sein Geld auszugeben. Immerhin warten hier möglicherweise richtige Schnäppchen, die im Laden nicht hätten gemacht werden können. Nichtsdestotrotz sollte jeder Nutzer vor einem Kauf auf verschiedene Aspekte achten, damit böse Überraschungen ausgeschlossen werden können. So sollte ein seriöser Anbieter die Daten seiner Nutzer oder Käufer zum Beispiel immer verschlüsseln. Hierfür kann eine sogenannte SSL-Verschlüsselung genutzt werden, welche die Daten zum Beispiel bei Formulareingaben oder Zahlungen schützt. Sichergestellt wird so, dass Kriminelle keinen Zugriff auf diese empfindlichen Angaben haben und den Nutzern damit auch keine Gefahr droht.

Darüber hinaus empfiehlt es sich immer, die Seriosität eines Anbieters genau unter die Lupe zu nehmen. Handelt es sich um einen großen Konzern oder ein kleines und unbekanntes Unternehmen – wohlmöglich noch am anderen Ende der Welt? Große Konzerne versprechen eine höhere Seriosität, allerdings können auch kleine Anbieter vollkommen zuverlässig arbeiten. Hilfreich ist es da, sich Bewertungen des jeweiligen Anbieters durchzulesen oder zu prüfen, ob der Shop in der Vergangenheit vielleicht sogar schon ausgezeichnet wurde. Generell gilt also: Es sollten so viele Hinweise wie möglich geprüft werden, um nicht am Ende des Tages in den Händen eines Betrügers gelandet zu sein.

Mit etwas Umsicht klappen die Zahlungen tadellos

Um Zahlungen im Internet abzuwickeln, können die Nutzer auf unterschiedliche Optionen zurückgreifen. Besonders zu empfehlen sind vor allem die elektronischen Geldbörsen wie PayPal, da hier eine sichere und vor allem schnelle Abwicklung der Zahlungen versprochen werden kann. Weniger empfehlenswert ist hingegen die Kreditkarte. Diese kann zwar ebenfalls mit einer rasanten Abwicklung überzeugen, ist mit Blick auf die Sicherheit der Daten aber nicht unbedingt der „Liebling“ der Massen. Nichtsdestotrotz steht auch die Kreditkarte noch vor der klassischen Banküberweisung oder dem Lastschriftverfahren. Hier ist es vor allem die lange Dauer der Abwicklung, welche den Spaß beim Shoppen oder ähnlichem schnell mindern kann.

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